Rhenus hat an seinem Standort in Unna ein neues Transport Management System (TMS) des Softwareanbieters Translogica in Betrieb genommen. Die Lösung bildet zentrale Prozesse der Stückgutlogistik von der Auftragserfassung und Disposition über die Sendungsverfolgung bis zur Abrechnung ab.
Mit dem Systemwechsel will der Logistikdienstleister eine einheitlichere Daten- und Prozessbasis schaffen. Perspektivisch sollen dadurch weitere Abläufe automatisiert und datenbasierte sowie KI-gestützte Anwendungen ermöglicht werden.
Seit dem Systemwechsel werden operative Daten auf einer gemeinsamen Basis zusammengeführt. Dadurch sollen Informationen leichter zwischen verschiedenen Prozessen ausgetauscht und weiterverarbeitet werden können.
Für Kunden sollen insbesondere Statusmeldungen schneller verfügbar sein. Zudem verspricht sich Rhenus detailliertere Track-and-Trace-Informationen und einfachere Schnittstellen zur Anbindung von Kundensystemen.
Damit wird das TMS zu einem zentralen Baustein für die weitere Digitalisierung des Stückgutgeschäfts.
Nach dem Start in Unna plant Rhenus bereits den nächsten Rollout. Aktuell wird die Einführung des Systems am Standort Mönchengladbach vorbereitet.
Die im Pilotprojekt erarbeiteten Abläufe und Standards sollen dabei übernommen werden. Darüber hinaus könnten die Erfahrungen aus Unna als Grundlage für weitere Standorte innerhalb der Rhenus Gruppe dienen.
Mit dem neuen System schafft Rhenus zugleich Voraussetzungen für weitere digitale Anwendungen. Auf einer einheitlicheren Datenbasis lassen sich operative Prozesse einfacher analysieren und automatisieren.
Perspektivisch sieht der Logistikdienstleister auch Einsatzmöglichkeiten für Künstliche Intelligenz. Entscheidend wird dabei sein, die im TMS zusammenlaufenden Daten so zu nutzen, dass Disposition, Abwicklung und Kundeninformation effizienter gestaltet werden können.