Die Alpega Group stellt ihre Führung neu auf. Nikolay Pargov übernimmt die Position des Group Chief Executive Officer und folgt damit auf Daniel Cohen. Pargov war seit Juli 2025 Vorsitzender des Verwaltungsrats von Alpega und gibt diese Funktion mit dem Wechsel in die operative Führung ab.
Der neue CEO bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung aus Logistik, Supply Chain und Logistiktechnologie mit. Bei Alpega soll er insbesondere die Weiterentwicklung des Produktportfolios und des europäischen Frachtnetzwerks vorantreiben.
Zuletzt war Pargov CEO des Logistikunternehmens Girteka Logistics. Zuvor gehörte er dem Management von Transporeon an und war dort unter anderem als Chief Revenue Officer tätig.
Weitere Karrierestationen waren DHL und C.H. Robinson Europe. Damit vereint Pargov Erfahrungen aus dem operativen Transportgeschäft mit der Entwicklung und Vermarktung digitaler Logistikplattformen.
Diese Kombination soll nun in die Weiterentwicklung der Alpega Group einfließen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration und Anpassbarkeit der Software. Alpega will Unternehmen ermöglichen, digitale Lösungen stärker an ihre bestehenden Abläufe anzupassen, statt operative Prozesse umfassend an standardisierte Softwarevorgaben angleichen zu müssen.
Parallel sollen die bestehenden Lösungen für Transport Management Systeme (TMS) und Freight Procurement weiterentwickelt werden.
Für die Logistikbranche ist dieser Ansatz relevant, weil zahlreiche Unternehmen unterschiedliche TMS-, ERP- und weitere operative Systeme miteinander verbinden müssen. Gleichzeitig wächst mit KI-Anwendungen der Bedarf an standardisierten Schnittstellen und verlässlichen Datengrundlagen.
Mit Pargovs Ernennung scheidet Daniel Cohen als Group CEO aus. Während seiner Amtszeit konzentrierte sich Alpega unter anderem auf die strategische Neuausrichtung sowie organisatorische und produktbezogene Veränderungen.
Pargov übernimmt nun die nächste Phase. Im Mittelpunkt stehen der weitere Ausbau des europäischen Frachtökosystems und die Frage, wie klassische Logistiksoftware, Vernetzung und KI-Anwendungen künftig enger zusammenspielen können.