Die Rhenus-Gruppe erweitert ihr Angebot im Bereich nachhaltiger Logistik und geht dafür eine strategische Partnerschaft mit der Emissionsdatenplattform shipzero ein. Gemeinsam wollen die Unternehmen Kunden die Möglichkeit bieten, die Klimawirkung ihrer Transporte über einen sogenannten „Book-and-Claim“-Ansatz zu reduzieren.
Die Lösung steht ab sofort für Luft-, See- und Straßentransporte zur Verfügung und umfasst den Einsatz alternativer Kraftstoffe sowie batterieelektrischer Fahrzeuge.
Emissionsminderungen unabhängig vom Transportweg
Mit dem Book-and-Claim-Modell können Unternehmen in emissionsärmere Transportlösungen investieren, auch wenn diese nicht direkt für ihre eigene Sendung genutzt werden. Die erzielten Emissionsminderungen werden über ein dokumentiertes und überprüfbares System erfasst und den Kunden entsprechend zugeordnet.
Rhenus reagiert damit auf die Herausforderung, dass viele Logistikdienstleister bei Teilen ihrer Transportketten auf externe Frachtführer und Kapazitäten angewiesen sind und deshalb nicht überall direkten Einfluss auf die eingesetzten Fahrzeuge haben.
Lösung für einzelne Sendungen und langfristige Programme
Nach Angaben von Rhenus können Kunden die Lösung sowohl für einzelne Transporte als auch für langfristige Vereinbarungen nutzen. Auch rückwirkende Anwendungen sind möglich.
Damit richtet sich das Angebot insbesondere an Unternehmen, die ihre Klimaziele verfolgen und gleichzeitig die Transparenz ihrer Transportemissionen erhöhen möchten.
Auditierbare Nachweise im Fokus
Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist die Nachvollziehbarkeit der Emissionsminderungen. Die Plattform von shipzero ermöglicht nach Unternehmensangaben eine dokumentierte und auditfähige Erfassung der entsprechenden Daten.
Die Methodik basiert auf anerkannten Standards und wurde von unabhängiger Seite geprüft. Die erzielten Emissionsminderungen werden getrennt von den klassischen Emissionen der Scopes 1 bis 3 ausgewiesen.
Nachfrage nach Dekarbonisierung wächst
Mit der Partnerschaft reagieren beide Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Lösungen zur Dekarbonisierung von Lieferketten. Viele Unternehmen haben sich inzwischen konkrete Klimaschutzziele gesetzt und suchen nach Möglichkeiten, Emissionen entlang ihrer Transportketten nachvollziehbar zu reduzieren.
Alternative Kraftstoffe, nachhaltige Flugkraftstoffe und batterieelektrische Fahrzeuge spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle.
Transparenz wird wichtiger Wettbewerbsfaktor
Für Logistikunternehmen gewinnt die belastbare Dokumentation von Emissionsdaten zunehmend an Bedeutung. Neben regulatorischen Anforderungen erwarten auch Kunden immer häufiger konkrete Nachweise über Klimawirkungen und Einsparungen.
Mit der neuen Zusammenarbeit wollen Rhenus und shipzero Unternehmen dabei unterstützen, Nachhaltigkeitsmaßnahmen transparenter darzustellen und die Transformation zu klimafreundlicheren Transportketten zu beschleunigen.