Lkw-Kontrolle, Polizei, A3

Bei der Kontrolle stellte die Polizei fest, dass die Männer im Alter von 32 und 45 Jahren keine Urkunden für den gewerblichen Güterverkehr bei sich hatten (Symbolbild)

©Sven Hoppe/dpa/picture-alliance

Lkw-Fahrer tricksen Maut aus – bis die Polizei sie erwischt

Zwei Lkw-Fahrer umgingen unter anderem Mautzahlungen und waren mit unvollständigen Dokumenten unterwegs. Jetzt hat die Polizei sie erwischt. Ihnen und dem verantwortlichen Spediteur droht nun ein hohes Bußgeld.

Berlin. Die Polizei hat zwei Lkw-Fahrer erwischt, die offenbar Mautzahlungen umgingen, Ruhezeiten nicht aufzeichneten und nur mit unvollständigen Dokumenten unterwegs waren. Die Fahrer eines Kühltransporters gingen den Einsatzkräften bei einer Kontrolle auf der Autobahn A 115 am Sonntagnachmittag in Berlin-Wannsee ins Netz, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach hatten die Männer im Alter von 32 und 45 Jahren keine Urkunden für den gewerblichen Güterverkehr bei sich. Zudem war das Mauterfassungsgerät manipuliert, auch der Fahrtenschreiber funktionierte nicht. Die Polizei forderte die verantwortliche Spedition auf, das Fahrzeug per Tieflader ins Herkunftsland zu bringen.

Bußgeld von mehreren tausend Euro möglich

Gegen die Männer sowie den Spediteur wurden jeweils Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Es könne unter Umständen zu einem Bußgeld in Höhe von mehreren tausend Euro kommen, sagte ein Polizeisprecher. Weil die Fahrer aus dem Ausland stammten, hätten sie eine „Sicherheitsleistung“ von 20.000 Euro zahlen müssen. Diese werde am Ende des Ermittlungsverfahrens mit dem Bußgeld verrechnet. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ARBEITSRECHT & PERSONALWESEN FÜR SPEDITEURE UND LOGISTIKER.

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