Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) hat seine Bilanz zu den Schwerpunktkontrollen im Januar vorgelegt. Wie üblich kontrollierte es die Einhaltung der Kabotagebestimmungen, der regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit und die technische Sicherheit der Fahrzeuge (Technische Unterwegskontrollen, TUK).
Bei den Kontrollaktionen haben die Beamten demnach 1026 Verkehrskontrollen durchgeführt. Über alle drei kontrollierten Rechtsgebiete haben sie im Rahmen der Schwerpunktkontrollen rund 80.341 Euro an Sicherheitsleistungen eingenommen.
Die Beamten kontrollierten am 8. und 9. Januar ebenso wie am 21. und 22. Januar die Fahrzeuge sowie Fahrer und Fahrerrinnen bezüglich Kabotage, Verbringen der regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit und technische Mängel.
Das Amt wählte die Kontrollorte nach eigenen Angaben mit einem Fokus
- auf stark von gebietsfremden Fahrzeugen befahrene Strecken und Verkehrsknotenpunkte,
- große Verlader aus der Industrie sowie
- Logistik- und Versandhandelsunternehmen aus.
- Außerdem erfolgte die Auswahl aufgrund des zu erwartenden Verkehrsaufkommens,
- Feststellungen vorausgegangener Kontrollen sowie
- Erfahrungswerten aus dem Kontrolldienst.
Das BALM weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den Kontrollergebnissen von Schwerpunktaktionen grundsätzlich nicht um repräsentative Ergebnisse handelt. Damit lasse sich auch nicht belastbar auf die Gesamtsituation schließen.
Die bundesweite Durchführung von Kontrollaktionen werde man fortsetzen, so das Bundesamt.