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Lieferketten: Logistikbranche muss CO2-Ausstoß reduzieren

Eine neue Plattform geht online: Damit sollen Unternehmen leichter ihren Co2-Fußabruck berechnen können

Laut Gryn haben Speditionen, Hersteller und andere Unternehmer der Transport- und Logistikbranche keinen oder einen unzureichenden Einblick in ihre CO2-Bilanzen. Deswegen startet das Unternehmen jetzt eine weltweite Plattform zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks.


Datum:
19.07.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
2 min
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Den CO2-Fußabdruck von Lieferketten zu berechnen, das ist ab 2023 gesetzlich vorgeschrieben. Das Problem: Hersteller, Lieferanten, Spediteure und andere beteiligte Dienstleister haben keinen oder nur unzureichenden Einblick in die dazugehörigen Daten. Gryn will deswegen mit seiner offenen Plattform auf Basis von Künstlicher Intelligenz für Transparenz sorgen. Das Netzwerk, mit dem alle Akteure am Logistikmarkt die von ihnen verantworteten CO2-Emissionen analysieren können, startet am Montag, 18. Juli.

Lieferketten- und Nachhaltigkeitsdaten über die ganze Mobilitätskette

Gryn bietet einen One-Stop-Shop, der für alle Seiten offen ist. In dem Netzwerk können Hersteller und Versender, Reedereien, Fluggesellschaften, Paketdienstleister und andere Partner ihre Parameter über Schnittstellen (APIs) verknüpfen. GRYN generiert mit seiner KI- Plattform daraus hochwertige

Lieferketten- und Nachhaltigkeitsdaten und liefert ein Reporting. So erhalten Lieferanten und Spediteure endlich Einblick in die Daten und ein automatisiertes Datenmanagement. Dank globaler Benchmarks und Verbesserungsvorschlägen können Firmen systematisch ihren CO2-Ausstoß senken.

Wer muss seinen CO2-Fußabdruck der Lieferketten ab 2023 berechnen?

Die ab 2023 bestehende EU-Regulierung gilt ab 250 Mitarbeitern und damit für 55.000 Unternehmen. Die Vorschriften und die Gryn-Lösung treffen auf einen stark fragmentierten und ineffizienten 350 Milliarden-Euro-Markt mit strukturellen Defiziten; gerade technologisch: 

  • Die Top-5-Spediteure der EU (Straße) stehen für weniger als fünf Prozent des Marktes
  • 50 Prozent der Lkws fahren halbleer (EU)
  • 33 Prozent der Lkw-Fahrten finden leer statt (EU)
  • 400.000 in der EU registrierte Unternehmen besitzen nur zehn oder weniger Lkws

Gryn-Gründer und CEO Oliver Ritzmannist sagt: "Wir verbinden Hersteller und Lieferanten mit Spediteuren und Dienstleistern. Dabei rechnen wir uns starke Marktchancen aus, zumal das Wachstumspotenzial gewaltig ist. Unser Ziel ist, das weltweit größte Netzwerk für nachhaltige Logistik zu werden."

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