Der Iveco Strator kommt zurück!

30.07.2026 11:20 Uhr | Lesezeit: 1 min
Der neue Iveco Strator steht als Solo-Sattelzugmaschine in einem Containerpark
Der neue Strator entsteht in Handarbeit auf Basis des aktuellen Iveco S-Way
© Foto: Iveco-Schouten

Der große niederländische Iveco-Händler Schouten, stellt einen Hauben-Umbau für das aktuelle Fernverkehrsmodell S-Way von Iveco vor und knüpft damit an eine Legende an.

Ein Hauber von Iveco? So neu, wie man glauben würde, ist diese Idee nicht. Bereits im Jahr 1999 designte Iveco an seine damaligen „EuroTech“-Baureihe eine Haube. Der sogenannte „Powerstar 1“ war aber nicht für den europäischen Markt gedacht, sondern sollte australische und südamerikanische Kunden ansprechen.

Der Erfolg war offensichtlich vorhanden, denn 2009 stellte Iveco den Powerstar 2 vor, nun auf Basis den Stralis-Frontlenkers. Von diesem „verirrten“ sich auch wenige Exemplare nach Europa, die vorrangig an Fans der Hauben-Trucks gingen.
Mit dem neuen Fernverkehrsmodell S-Way war dann aber Schuss mit Haube bei dem italienischen Hersteller.

Der neue Strator wurde vom Iveco-Händler Schouten entwickelt

Eine Tatsache mit der man sich beim großen niederländischen Iveco-Händler Schouten offensichtlich nicht abfinden wollte. Weshalb man kurzerhand selbst einen Nachfolger entwickelte. Das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen lassen. Die nach vorne abfallende und schmal zulaufende Haube steht dem S-Way unserer Meinung nach ausgesprochen gut.

Zudem wurde die Linienführung bestens an die Serienscheinwerfer angepasst, so dass die Sattelzugmaschine aus einem Guss wirkt und keinesfalls wie eine Umbaulösung. Unter der kippbaren Haube befindet sich der Cursor-13-Reihensechser, der wahlweise mit 460, 500 oder 580 PS zu haben ist. 

LIeferbar als Zwei oder Dreiachser

Weitere Wahlmöglichkeiten hält Iveco-Schouten bei der Kabine bereit, die mit oder ohne Hochdach erhältlich ist, sowie bei den Achskonfigurationen. Optisch am besten steht dem Strator ohne Frage die Optik als Dreiachser, den es wahlweise als 6x2 mit Nachlaufachse oder als 6x4 mit zwei Antriebsachsen gibt. Für die Vielzahl der Einsätze dürfte aber wohl die alternative 4x2-Zweiachs-Version wirtschaftlicher sein.

Wobei das mit der Wirtschaftlichkeit beim Strater sicher so eine Sache sein dürfte. Weil alle Strator-Modelle bei Schouten in Handarbeit entstehen, dürfte für den Hauber zwangsläufig ein saftiger Anschaffungspreis fällig werden.


Der neue Iveco Strator in Bildern

Seitliche Ansicht von links vorne des neuen Iveco Strator. Die in Silber lackierte Zweiachs-Zugmaschine parkt in einem Containerpark Bildergalerie

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