ThielemannGroup investiert über 100 Millionen Euro in Kölner Logistik-Campus
Die ThielemannGroup errichtet auf dem Entwicklungsareal FUSION COLOGNE am Niehler Hafen in Köln einen neuen Logistik-Campus. Mit der notariellen Beurkundung des Grundstücksgeschäfts ist der Weg für das Großprojekt frei. Geplant sind Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro in zwei moderne Logistikgebäude mit zusammen rund 63.700 Quadratmetern Nutzfläche.
Mieter des gesamten Standorts wird die RECHT Logistik Gruppe, die dort künftig ihre logistischen Aktivitäten bündelt und zugleich ihren Unternehmenssitz nach Köln verlegt.
Erste Ansiedlung auf dem FUSION-COLOGNE-Areal
Der neue Campus ist die erste offiziell umgesetzte Unternehmensansiedlung auf dem Entwicklungsgebiet FUSION COLOGNE. Das Quartier entsteht auf einem ehemaligen Industrieareal und soll langfristig zu einem bedeutenden Standort für Logistik, Produktion und Innovation ausgebaut werden.
Die Lage am Niehler Hafen mit Anbindung an Straße, Schiene und Wasserstraße gilt dabei als wesentlicher Standortvorteil.
Zwei Logistikgebäude bilden einen gemeinsamen Campus
Geplant sind zwei gegenüberliegende Logistikkomplexe, die über einen gemeinsamen Ladehof miteinander verbunden werden. Insgesamt entstehen mehr als 52.000 Quadratmeter Hallenfläche sowie zusätzliche Büro- und Mezzaninflächen.
Mit über 50 Laderampen und mehreren ebenerdigen Toren soll der Standort flexibel auf unterschiedliche Anforderungen der Kontraktlogistik ausgerichtet werden.
Die Entwickler rechnen mit rund 300 Arbeitsplätzen auf dem Areal.
RECHT Logistik verlegt Unternehmenssitz nach Köln
Die RECHT Logistik Gruppe wird den Standort vollständig nutzen. Neben Logistikleistungen für den Werkzeughersteller Makita sollen dort weitere Kundenprojekte abgewickelt werden.
Darüber hinaus werden zentrale Unternehmensfunktionen und Verwaltungsbereiche künftig in Köln angesiedelt. Mit dem Umzug von Brühl nach Köln stärkt das Unternehmen nach eigenen Angaben seine langfristige Wachstumsstrategie.
Nachhaltigkeit als zentrales Planungselement
Der Campus soll nach hohen Nachhaltigkeitsstandards errichtet werden. Vorgesehen sind unter anderem:
- Photovoltaikanlagen,
- Gründächer,
- energieeffiziente LED-Technik,
- ein nachhaltiges Wärmekonzept,
- sowie naturnah gestaltete Außenflächen.
Auch umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen mit zahlreichen Bäumen und Sträuchern sind Teil der Planung.
Für die Gebäude wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt.