Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zieht eine positive Bilanz für das Investitionsjahr 2025: Die für Erhalt und Sanierung der Verkehrsinfrastruktur bereitgestellten Mittel wurden vollständig eingesetzt. Das gilt für Straße, Schiene und Wasserstraße gleichermaßen.
„Wir haben mit hohem Tempo in unsere Infrastruktur investiert. Die verfügbaren Mittel für Erhalt und Sanierung im Jahr 2025 sind vollständig verbaut worden. Insgesamt liegt der Mittelabfluss bei den Verkehrsinvestitionen bei 95 Prozent – das entspricht rund 32 Milliarden Euro“, erklärt Schnieder. „Gerade in einem Jahr mit besonderen planerischen Herausforderungen ist das ein starkes Signal.“
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hohe Investitionsquote
Die Investitionsplanung war 2025 unter anderem durch die Neuwahl, eine längere Phase der vorläufigen Haushaltsführung sowie durch strukturelle Änderungen in der Finanzarchitektur erschwert. Dazu zählte die Einbindung eines Sondervermögens sowie die gesonderte Veranschlagung verteidigungsrelevanter Verkehrsinfrastruktur im Einzelplan des Bundesverteidigungsministeriums.
Ungeachtet dessen gelang es dem Bundesverkehrsministerium, mit Beginn der Legislaturperiode einen unmittelbaren Hochlauf der Investitionen zu realisieren.
Alle Verkehrsträger profitieren:
Ein Blick auf die einzelnen Verkehrsträger zeigt eine gleichmäßige Verteilung der Investitionen:
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Straße: 96 Prozent der Mittel abgeflossen
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Schiene: 94 Prozent
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Wasserstraße: 98 Prozent
Damit kamen die Investitionen allen Bereichen der Verkehrsinfrastruktur zugute.
Fokus auf Bestandserhalt und Sanierung
Das Bundesverkehrsministerium treibt insbesondere den Abbau des infrastrukturellen Nachholbedarfs voran. Der Erhalt des bestehenden Netzes steht dabei im Mittelpunkt. Die Sanierung von Straßen, Schienen und Wasserstraßen ist in vollem Umfang angelaufen, die eingesetzten Mittel wirken zielgerichtet.
Gleichzeitig sieht das Ministerium weiteren Handlungsbedarf bei der Digitalisierung der Schiene und des rollenden Materials. Die geplante konzeptionelle Neuausrichtung und Restrukturierung dieses Bereichs im Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene soll dazu beitragen, auch hier deutlich an Tempo zu gewinnen.