Verdi, Streik, Geldtransporter

Die Warnstreiks in der Transport- und Logistikwirtschaft NRW gehen weiter

©Michael Kappeler/dpa/picture-alliance

NRW: Warnstreiks in Logistik- und Transportwirtschaft werden fortgesetzt

Nachdem die Tarifverhandlungen letzte Woche ohne Ergebnis endeten, wurde jetzt ein erster Haustarifvertrag bei Trans-o-flex unterschrieben.

Düsseldorf. Nachdem die Arbeitgeberseite vor einer Woche die fünfte Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Speditionen, Logistik und Kurier-Express-Paketdienste (KEP) NRW kurz vor einem Abschluss ohne Festlegung eines neuen Termins beendet hatte, konnte nun ein erster Haustarifvertrag bei Trans-o-flex in NRW abgeschlossen werden. Auch beim Deutschen Paketdienst und bei Hermes ist es gelungen, eine Vereinbarung für alle NRW-Standorte zu treffen. Verdi setzt die laufenden Warnstreiks in der kommenden Woche fort, um die Verhandlungen für einen Flächentarifvertrag erfolgreich zu beenden.

Der Haustarifvertrag bei trans-o-flex schließt die Standorte Köln, Hamm und Duisburg ein. Darin wurden die Eckpunkte der Tarifverhandlungen vom 12. November, eine weitere Erhöhung von 45 Euro für das dritte Jahr sowie eine zweite Erhöhung für die Auszubildenden um 40 Euro ab dem 1.1.2024 vereinbart. Der Haustarifvertrag hat eine auflösende Klausel, die greift, wenn ein Flächentarifvertrag abgeschlossen wird.

In der vergangenen Woche waren bereits Beschäftigte von CS Parts in Hamm, t-log in Hamm und Frechen, Stute in Köln sowie Kühne&Nagel in Duisburg mehrtägig in den Streik getreten. In der kommenden Woche folgen weitere Betriebe der Speditions- und Logistikbranche. (ste)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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