Datenbasierte Services sollen Flottenbetreibern helfen, „kostspielige Standzeiten zu vermeiden, Wartungsprozesse besser zu planen und die Produktivität ihrer Fahrzeuge zu erhöhen“, erklärte Ford anlässlich der IAA Transportation in Hannover. Die beiden neuen Services Ford Uptime Services und Ford Uptime Insights sind Abo-Dienste für Flottenbetreiber. Sie werten Fahrzeugdaten aus, erkennen technische Probleme frühzeitig und sollen so unnötige Standzeiten vermeiden helfen. Die Software-Tools sind in das Ford Pro Netzwerk integriert, um Terminvereinbarungen und Teilebestellungen zu optimieren. Nach einem Pilotprojekt sind Ford Uptime Services und Insights nun für Flottenkunden in ganz Deutschland verfügbar.
Wartungsbedarf frühzeitig erkennen
Mit Ford Uptime Services werden Wartungsbedarfe erkannt, bevor größere Schäden entstehen, so der Hersteller. Die Ford Uptime Services-Agenten arbeiten dabei mit dem Ford-Händlernetz zusammen, um benötigte Ersatzteile vorzubestellen und bundesweit Termine zu koordinieren. Kunden erhalten einen wöchentlichen Bericht, der die durchgeführten Maßnahmen zusammenfasst. Sie profitieren zudem von einer Serviceüberwachung und Updates während der Fahrzeugwartung. Ford Uptime Insights hat Ford Pro für jene Flottenkunden entwickelt, die ihre Wartungsplanung selbst verwalten, aber dennoch Fahrzeugdaten nutzen wollen, um ihre Betriebsabläufe möglichst effizient zu gestalten. Ford Uptime Insights liefert einen täglichen Daten-Bericht und unterstützt Unternehmen dabei, den Zustand der Fahrzeuge zu überwachen und Wartungsentscheidungen zu treffen.
Neue Varianten des Ford Transit City
Zudem gibt es bei Ford Pro am Stand Halle 13 / C90) mehrere Premieren. Erstmals zeigt die Nutzfahrzeugsparte von Ford das gesamte Karosserie-Spektrum des neuen Transit City. Das jüngste Mitglied der Transit-Familie hat Ford Pro im Frühjahr vorgestellt. Der Elektro-Transporter ist für innerstädtische Einsätze konzipiert. Der Transit City ist als Kastenwagen in zwei Längen und Höhen bestellbar. Zudem bietet Ford Pro mit dem neuen Modell auch ein Fahrgestell als Basis für maßgeschneiderte Umbauten. Auf dem Ford-Stand in Hannover sind nun die drei gängigsten Aufbauvarianten zum ersten Mal zu sehen – Kofferaufbau, Pritschenwagen und Kastenwagen mit Regal-Innenausbau.
Der E-Transit mit 96 kWh-Batterie
Auch im Zwei-Tonnen-Nutzlastsegment präsentiert Ford Pro auf der IAA Transportation eine neue Variante: den E-Transit mit 96 kWh-Batterie. Diese vergrößerte Akku-Kapazität ermöglicht laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 432 Kilometern. Mit Gleichstrom (DC) kann die neue Modellvariante mit 180 kW laden. So genügen laut Ford „schon zehn Minuten, um bis zu 120 Kilometer zusätzliche Reichweite“ zu laden. Das Aufladen von zehn auf 80 Prozent der Akku-Kapazität gelinge „in 28 Minuten“.