Der deutsche Markt für Industrie- und Logistikimmobilien hat sich im ersten Halbjahr 2026 laut Savills trotz geopolitischer Unsicherheiten und eines insgesamt verhaltenen Investitionsumfelds robust gezeigt. Nach Angaben von Savills wurden in den ersten sechs Monaten Immobilien im Wert von rund 2,3 Milliarden Euro gehandelt.
Das entspricht einem Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im langfristigen Vergleich bleibt das Marktvolumen jedoch deutlich unter früheren Spitzenwerten.
Mehr Transaktionen, aber wenige Portfoliodeals
Der Markt wurde vor allem von Einzeltransaktionen getragen. Insgesamt registrierte Savills im ersten Halbjahr rund 110 Abschlüsse und damit deutlich mehr als noch vor einem Jahr.
Großvolumige Portfoliotransaktionen bleiben dagegen weiterhin selten. Ihr Anteil am gesamten Investitionsvolumen liegt deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Investoren setzen aktuell stärker auf gezielte Einzelobjekte als auf groß angelegte Paketkäufe.
Renditen bleiben stabil
Die Spitzenrenditen für erstklassige Logistik- und Industrieimmobilien zeigten sich im zweiten Quartal unverändert. Damit hat sich das Marktumfeld nach den starken Anpassungen der vergangenen Jahre weitgehend stabilisiert.
Für Investoren spricht weiterhin:
- die vergleichsweise hohe Nachfrage nach Logistikflächen,
- stabile Fundamentaldaten,
- sowie die anhaltende Bedeutung moderner Distributions- und Produktionsstandorte.