Filmprojekt rückt Fernfahrerinnen in den Fokus
Ein studentisches Filmprojekt der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) will das Berufsbild von Fernfahrerinnen stärker in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Unterstützt wird die Initiative vom Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT).
Im Zentrum des Kurzfilms steht eine Lkw-Fahrerin, die kurz vor dem Ruhestand steht und sich mit grundlegenden Fragen zu Beruf, Freiheit und Lebensplanung auseinandersetzt.
Authentischer Blick auf den Fahrerberuf
Das Filmteam legt nach eigenen Angaben großen Wert auf eine realistische Darstellung des Berufsalltags im Fernverkehr. Deshalb sucht die Produktion gezielt den Austausch mit erfahrenen Fahrerinnen, die kurz vor dem Renteneintritt stehen oder bereits aus dem Berufsleben ausgeschieden sind.
Geplant sind Gespräche und Recherchen, um Arbeitsalltag, Herausforderungen und persönliche Erfahrungen möglichst authentisch in die Geschichte einfließen zu lassen.
Frauen weiterhin selten am Steuer
Der Film greift zugleich ein Thema auf, das die Branche seit Jahren beschäftigt. Trotz des anhaltenden Fahrermangels bleibt der Anteil von Frauen im Straßengüterverkehr vergleichsweise gering.
Verbände und Unternehmen sehen daher zunehmend die Notwendigkeit, das Berufsbild moderner und vielfältiger zu präsentieren sowie neue Zielgruppen für den Beruf zu gewinnen.
Positive Darstellung der Branche
Nach Angaben der Initiatoren soll der Film bewusst einen wertschätzenden Blick auf den Fahrerberuf werfen. Statt die bekannten Probleme der Branche in den Vordergrund zu stellen, sollen persönliche Geschichten und die Bedeutung der Tätigkeit für Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar werden.
Ziel ist es, das öffentliche Bild des Berufs differenzierter darzustellen.
Unternehmen können Projekt unterstützen
Neben fachlichem Austausch sucht das Filmteam auch Unterstützung aus der Branche. Unternehmen können das Projekt beispielsweise durch Kontakte zu Fahrerinnen oder finanzielle Beiträge begleiten.
Für Sponsoren bietet sich damit die Möglichkeit, ihr Engagement für:
- Vielfalt im Beruf,
- Nachwuchsgewinnung,
- sowie die Sichtbarkeit der Logistikbranche
zu unterstreichen.