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DHL: Neue Versandoptionen für internationale Pakete

Die neuen Services von DHL starten ab 1. September
© Foto: DHL

Mit neuem Service „Postal DDP“ (Postal Delivered Duty Paid) können geschäftliche Versender zollpflichtige Sendungen abgabenfrei bei ihren Empfängerkunden im Ausland zustellen lassen.


Datum:
23.08.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
3 min
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DHL Paket bietet seinen Geschäftskunden künftig die Möglichkeit, Paketsendungen ins EU-Ausland auf einfache Weise an Abgabestellen wie Paketautomaten oder Paketshops zu versenden. Die neue Zustellvariante nennt sich „Closest Droppoint“. Die Angabe eines konkreten Abgabepunkts ist nicht erforderlich, das übernimmt der jeweilige ausländische Zustellpartner der DHL im Zielland. Geschäftliche Versender profitieren nicht nur von der leichten Beauftragung, sondern in der Regel auch von einem günstigeren Preis als bei der Hautürzustellung und der Gewissheit, dass die Sendungen im ersten Zustellversuch ihr Ziel erreichen.

Zunächst ist diese Option ab dem 1. September nur für Dänemark verfügbar, zum November folgt Österreich und ab Januar 2023 Belgien, Schweden und Finnland. Somit können Geschäftskunden zukünftig sendungsindividuell zwischen einer „Closest Droppoint“-Zustellung und einer Haustürzustellung auswählen. Weitere europäische Länder sollen in den Folgemonaten hinzukommen.

 

Zoll für den Kunden übernehmen

Darüber hinaus können Geschäftskunden einen neuen Service beim Versand von Paketen in zollpflichtige Länder hinzubuchen. Mit dem Service „Postal DDP“ (Postal Delivered Duty Paid) können geschäftliche Paketversender alle Einfuhrabgaben für ihre Empfängerkunden übernehmen. So entstehen den Endkunden bei der Verzollung keine Kosten, die sie bei der Zustellung bezahlen müssen. Geschäftskunden wiederum profitieren von einem beschleunigten Zustellprozess, da alle Gebühren bereits im Bestellvorgang durch ihre Kunden bezahlt wurden. Der Service ist ab dem 1. September für den Paketversand in das Vereinigte Königreich (ohne Nordirland) buchbar. Weitere Zielländer wie Norwegen, Island und die Schweiz sind in Vorbereitung. 

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