Imperial Logistics, Hauptsitz Europa, Duisburg

Der Hauptsitz von Imperial in Europa befindet sich in Duisburg

©Imperial Logistics

Imperial legt kräftig zu

Vor allem im Europa konnte der Logistikdienstleister im vergangenen Geschäftsjahr ordentlich wachsen. Die jetzt veröffentlichte Bilanz war voraussichtlich die letzte von Imperial als eigenständiges Unternehmen.

Johannesburg. Imperial hat im Geschäftsjahr 2020/2021 ordentlich Rückenwind verspürt. Der südafrikanische Logistikkonzern konnte im Zeitraum von Juni vergangenen Jahres bis Juni diesen Jahres sowohl seinen Gewinn als auch seinen Umsatz erheblich steigern.

So wuchs das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 22 Prozent auf circa 294 Millionen Euro (4,9 Milliarden Südafrikanische Rand). Der Konzernerlös legte um 13 Prozent auf 52,2 Milliarden Rand zu.

Mohammed Akoojee, Group CEO bei Imperial, zeigte sich zufrieden. Die hervorragenden Ergebnisse würden die Restrukturierungsmaßnahmen wiederspiegeln, die das Unternehmen unternommen habe, um Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Zahlen für alle drei Geschäftsbereiche – nämlich Marktzugang nach Afrika (Market Access), Logistik in Afrika (Logistics Africa) und Logistik in Europa (Logistics International) – fallen insgesamt positiv aus. Besonders gut hat dabei die Logistik in Europa abgeschnitten. Dort seien Umsatz- und Betriebsergebnis um 10 Prozent gewachsen (in Euro).

Das Geschäftsjahr 2020/2021 ist voraussichtlich das letzte volle Geschäftsjahr für Imperial Logistics als eigenständiges Unternehmen. Anfang Juli wurde bekannt, dass DP World die Südafrikaner übernehmen will. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special AFRIKA .

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Afrika , Markt für Transport, Spedition und Logistik, Imperial Logistics


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