Der Bund will Speditionen zu den Anschaffungskosten für CO2-arme Lkw etwas hinzugeben

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Bund fördert CO2-arme Lkw

Um Speditionen den Umstieg auf Gas-, Wasserstoff- oder Elektro-Fahrzeuge zu erleichtern, will die Regierung ihnen schon bald finanziell unter die Arme greifen.

Berlin. Der Bund will Spediteuren mit Zuschüssen in Millionenhöhe die Anschaffung klimafreundlicherer Fahrzeuge erleichtern. „Wir wollen Speditionen dabei unterstützen, auf umweltfreundliche Lkw umzusteigen“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Demnach will das Ministerium energieeffiziente oder CO2-arme Lkw bis 2020 mit jährlich 10 Millionen Euro fördern.

Den Zuschuss soll es für Lkw und Sattelzugmaschinen mit Erdgas- oder Flüssiggasantrieb geben, aber auch für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge, die für den Güterverkehr bestimmt sind. Erste Anträge sollen voraussichtlich noch im Juli beim Bundesamt für Güterverkehr gestellt werden können. Der Zuschuss pro Unternehmen soll auf maximal 500.000 Euro begrenzt werden.

Der Zuschuss ist ein weiterer Ansporn für Transportunternehmen, zumindest teilweise auf umweltschonendere Fahrzeuge umzusteigen. Einen ersten Anreiz hatte Scheuer mit der Aussicht auf Mautbefreiung für E-Lkw ab 2019 gesetzt. Dadurch könnten Unternehmer im Schnitt 5000 Euro pro Elektrofahrzeug und Jahr sparen. (dpa/jt)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHEUER, ANDREAS.

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Scheuer, Andreas, Hybrid- und Elektro-Lkw, Gas-Antrieb (CNG, LNG, LPG) für Lkw und Transporter, Grüne Logistik & Umweltschutz, Förderprogramme Transport und Logistik


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