Zollreform der EU: Was auf Spediteure zukommt
Die EU zentralisiert ihre Zollabwicklung und setzt auf eine gemeinsame Datenplattform. Für Spediteure bringt das neue Anforderungen mit sich.
Die Europäische Union hat ihre Zollreform beschlossen und damit die Weichen für eine umfassende Neugestaltung der Zollabwicklung gestellt. Vorgesehen sind unter anderem die Einrichtung einer neuen EU-Zollbehörde, die Einführung einer zentralen Zolldatenplattform sowie ein schrittweiser Übergang zu europaweit einheitlichen Verfahren..
Die Umsetzung erfolgt über mehrere Jahre hinweg. Für Unternehmen mit internationalen Handelsbeziehungen bedeutet die Reform eine grundlegende Veränderung bestehender Prozesse. Besonders betroffen sind Speditionen und andere Dienstleister, die regelmäßig Zollaufgaben für ihre Kunden übernehmen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen rund um Datenmanagement, digitale Prozesse und die künftige Organisation der Zollabwicklung. Der Beitrag ordnet die Reform aus Sicht von Branchenvertretern ein, zeigt die wesentlichen Entwicklungsschritte bis zur Einführung auf und beschreibt, an welchen Stellen Unternehmen die weitere Ausgestaltung besonders aufmerksam verfolgen sollten.
In diesem Beitrag der VerkehrsRundschau, den Abonnenten im Profiportal VRplus frei lesen können, erfahren Leser unter anderem:
- welche Schritte die EU bis 2034 vorgesehen hat
- welche Rolle die zentrale Zolldatenplattform spielt
- wie sich die Anforderungen an Daten und Prozesse verändern könnten
- welche Themen DSLV und Clecat im Zusammenhang mit der Reform ansprechen
- warum die Rolle von Zollvertretern diskutiert wird
- warum der AEO-Status im Gesetzgebungsverfahren eine zentrale Rolle spielte