Der europäische Schienengüterverkehr ist ein zentraler Baustein für klimafreundliche Transporte. Damit Güterzüge Ländergrenzen reibungslos überwinden können, müssen Trassen, Fahrpläne und Infrastruktur europaweit präzise aufeinander abgestimmt werden. Gleichzeitig sorgen Engpässe, Baustellen und begrenzte Kapazitäten auf wichtigen Güterverkehrskorridoren für wachsende Herausforderungen. Besonders lange Güterzüge mit bis zu 740 Metern Länge gelten als wichtig für mehr Effizienz und Klimaschutz. Sie stellen Infrastrukturbetreiber und Eisenbahnunternehmen jedoch vor hohe planerische und operative Anforderungen.
Wie internationale Trassenkoordination funktioniert, wo Europas Schienennetz an seine Grenzen stößt und welche Rolle Digitalisierung und Infrastrukturinvestitionen für die Zukunft spielen, erläutert Jörg Frank Marquardt, European Infrastructure Coordinator der LTE Group, im Gespräch mit VerkehrsRundschau Funk.