„Rightsizing statt Downsizing“ lautet die Devise bei Junge Fahrzeugbau. Genau die richtige Größe soll die neue Produktlinie Urbanstar bieten, die das Unternehmen zur IAA Transportation eingeführt hat. Das Fahrzeugkonzept, ein Leichtbau-Koffer für Transporterfahrgestelle bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht wie den ausgestellten Kia PV5, soll auf die Anforderungen der innerstädtischen Logistik ausgerichtet sein und Wendigkeit, Wirtschaftlichkeit, Nutzlast und Nachhaltigkeit miteinander verbinden. Laut Hersteller soll es für so unterschiedliche Aufgaben auf der letzten Meile gerüstet sein wie Getränkelogistik, Kurier- und Pakettransporte sowie weitere Lieferverkehre. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören ein gewichtsoptimierter Unterbau, Alu-Außenrahmen, Leichtbauboden, lichtdurchlässiges Gfk-Dach, Laderaumbeleuchtung, seitliche Türen Der Aufbau soll die Anforderungen von Verbrennern ebenso erfüllen wie von batterieelektrischen Fahrgestellen.
One size must fit all: Standardkoffer beispielsweise für Mietflotten
In eine andere Richtung zielen die Lightstar-basicbox-Aufbauten. Diese hoch standardisierten Koffer für 3,5-Tonner runden das Angebot unterhalb der Premium-Baureihe Lightstar ecobox ab. Zielgruppe: Fuhrparks, die eine preiswerte Version wollen und auch Mietflotten. Die Lightstar basicbox verfügt über nicht ganz so aerodynamisch günstige Eckprofile und deckt auch nur eine Länge und Breite ab. Optional sind eine Seitentür sowie eine Ladebordwand verfügbar. Junge präfierte am Demo-Fahrzeug die neue Ladebordwand von Dhollandia wegen ihrer gewichtsoptimierten Bauweise und der Vier-Stempel-Konstruktion. Es sollen aber auch andere Produkte erhältlich sein.
Besonders spannend: Auch für die neuen Player aus China hat Junge schon Aufbauten konfiguriert: etwa die Lighstar ecobox für den Delivan von Chery Commercial Vehicle. Die neuen Marken auf dem europäischen Markt bieten den Fahrzeugbauern neue Absatzchancen.