Ergebnis, Umsatz und Absatz sind nach Angaben von MAN Truck & Bus in den ersten drei Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Damit halte der Aufwärtstrend weiter an. Insgesamt legte der Umsatz um acht Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 3,3 Milliarden Euro zu. Auch der Absatz stieg auf 23.600 Einheiten (ein Plus von 14 Prozent) – wobei der stärkste Zuwachs mit einem Plus von 21 Prozent bei den Lkw zu verzeichnen war. Der Auftragseingang über alle Fahrzeuge hinweg inklusive Trucks, Vans und Busse erreichte mit 27.850 Einheiten das Niveau des Vorjahresquartals.
MAN für 2026 nur verhalten optimistisch
„MAN liefert auf einem konstanten Niveau weiter verlässlich gute Ergebnisse und zeigt profitables Wachstum“, sagte MAN-Finanzvorständin Inka Koljonen. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die „kontinuierlichen Verbesserungen auf den Gebieten Kosten und Cash der vergangenen Jahre“. Das bereinigte Operative Ergebnis stieg im ersten Quartal auf 239 Millionen Euro und hat sich damit deutlich verbessert (Q1 2025: 133 Millionen Euro). Die bereinigte Operative Rendite stieg deutlich auf 7,2 Prozent. Aufgrund der zuletzt wieder zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten sei man aber für das Gesamtjahr 2026 „nur verhalten optimistisch“.
Deutliches Absatzplus bei Elektrofahrzeugen
In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres wirkte insbesondere eine im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höhere Nachfrage nach Trucks in Europa. Auch die Zahl der ausgelieferten Elektrofahrzeuge stieg in Q1 2026 um 44 Prozent auf 540 Stück – darunter waren 340 eTrucks. Durch die aktuell hohen Spritpreise wachse das Interesse an Elektro-Lkw weiter, erklärte MAN. Immer mehr Kunden würden nach Lösungen suchen, um sich „unabhängiger von äußeren Faktoren und hohen Preisen für Diesel zu machen“.