Neues Umschlagzentrum von Rhenus Road Freight

17.06.2026 08:40 Uhr | Lesezeit: 3 min
Umschlagzentrum_Rhenus_Dortmund
Das Umschlagzentrum von Rhenus Road Freight in Dortmund soll 2027 in den Betrieb gehen
© Foto: SHA Scheffler Helbich Architekten Dortmund

Rhenus Road Freight zieht von Unna nach Dortmund um. Das Umschlagzentrum am neuen Standort soll 2027 in den Betrieb gehen und unter anderem von einer besseren Verkehrsanbindung profitieren.

Für das neue Umschlagzentrum von Rhenus Road Freight in Dortmund liegt nun die offizielle Genehmigung für den Bau der Anlage vor, wie der Logistiker mitteilte. Das Zentrum am neuen Standort – dessen Fertigstellung und Inbetriebnahme für 2027 geplant sind – soll den bestehenden Road Freight-Standort im nahegelegenen Unna ersetzen. Am Standort Dortmund entstehe die „erste speziell entwickelte Umschlaghalle in Deutschland, die Rhenus von Grund auf nach eigenen betrieblichen Anforderungen realisiert“, so Rhenus.

Infrastruktur für Umgang mit sensiblen Gütern

Die Planungen sehen rund 11.000 Quadratmeter Umschlagfläche sowie etwa 100 Verladetore vor, die, flexible Cross-Docking-Prozesse sowie reibungslose Materialflüsse gewährleisten sollen. Neben den optimierten Prozessen wird der Standort über spezielle Infrastruktur für den Umgang mit sensiblen Gütern verfügen. Ausgerichtet an den Sicherheitsstandards der TAPA (Transported Asset Protection Association) sind laut Unternehmensangaben „hohe Sicherheitsanforderungen fest in das Gebäudekonzept integriert“, beispielsweise kontrollierte Zugangssysteme.

Weiterentwicklung des Road Freight-Netzwerks

„Der neue Standort in Dortmund ist ein klarer strategischer Schritt in der Weiterentwicklung unseres Road Freight-Netzwerks“, sagt Thilo Meutzner, Managing Director Road Freight bei Rhenus. „Durch die vollständige Eigenplanung und -umsetzung können wir Infrastruktur, Prozesse und Sicherheitsstandards exakt auf unsere operativen Anforderungen ausrichten und den Standort gleichzeitig langfristig zukunftssicher aufstellen.“ Auch Nachhaltigkeit spiele eine wichtige Rolle: Geplant sind unter anderem Luft-Wasser-Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und ein Retentionsdach. Angestrebt wird eine BREEAM-Zertifizierung auf dem Niveau „Excellent“.

Standort ermöglicht effizientere Routenführung

Der Standort Dortmund bietet laut Rhenus direkten Zugang zu wichtigen Nord-Süd-Verbindungen über die Autobahnen A1 und A45 sowie zu Ost-West-Achsen entlang der A44 und A2. Im Vergleich zum bisherigen Standort in Unna ermögliche der neue Standort effizientere Routenführung, eine höhere Planungssicherheit und eine nahtlose Integration in die Linehaul-Verkehre von Road Freight. Der Wechsel erfolge „mit allen Mitarbeitenden des Standorts Unna, die nach Dortmund umziehen werden“, betont das Unternehmen.

Verbesserte Infrastruktur und Anbindung

„Die Verlagerung ermöglicht es uns, auf dem aufzubauen, was bereits gut funktioniert“, erklärte Michael Rehbein, Regional Manager bei Rhenus Road Freight. „Alle Mitarbeitenden aus Unna wechseln an den neuen Standort in Dortmund, sodass bestehende Teams und Know-how erhalten bleiben, während das Tagesgeschäft gleichzeitig von deutlich verbesserten Infrastrukturen, Anbindungen und Arbeitsbedingungen profitiert.“


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