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E-Sprinter im Wintertest

Der neue eSprinter soll laut Mercedes-Benz etwa die doppelte Reichweite, verglichen zu seinem Vorgänger, haben
© Foto: Daimler Truck

Mercedes-Benz stellt seine Elektrotransporter im schwedischen Winter auf eine harte Prüfung. Wie laufen die Tests und welche Ergebnisse gibt es?


Datum:
16.02.2022
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
4 min
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Arjeplog/Schweden. Bei bis zu minus 30 Grad müssen sich derzeit einige Elektro-Transporter, darunter der neue eSprinter, aus dem Hause Mercedes-Benz beweisen. Der Hersteller testet seine Stromer in der schwedischen Gemeinde Arjeplog, nahe des nördlichen Polarkreises. Die Ergebnisse, die in den Extrembedingungen gesammelt werden, sollen in die Weiterentwicklung der Fahrzeuge mit einfließen.

Wie ein Sprecher auf Anfrage der VerkehrsRundschau erklärt, laufen die Tests bereits seit Anfang des Jahres und dauern voraussichtlich bis Mitte März. Während dieser Zeit wird eine Vielzahl an Testzyklen durchlaufen. Dabei, so der Sprecher, gibt es verschiedene Aufgaben: Zum Beispiel müssen die Fahrzeuge in der Kälte Steigungstests mit bis zu 20 Grad Neigung absolvieren. Außerdem nutzt man die Bedingungen vor Ort und überprüft das Verhalten der Transporter bei starkem Seitenwind.

Akkus unter Dauerstress

Insbesondere wird auch der Elektro-Antriebsstrang der Fahrzeuge auf die Probe gestellt. Gemeinhin ist bekannt, dass die Batterien von E-Autos in der Kälte an Reichweite einbüßen. Mercedes-Benz nutzt die Tests, um herauszufinden, wie man diesen Effekt verringern kann, etwa durch das Vorheizen der Fahrzeuge an der Ladestation oder das verstärkte Nutzen der Rekuperation. Auch die Ausbreitung der Wärme im Inneren der Autos spielt eine Rolle bei den Tests.

Detailierte Ergebnisse hält der Hersteller zurück und spricht lediglich davon, dass der eSprinter den Test "bestanden" habe. Man verweist zudem darauf, dass die Erkenntnisse der Kältetests vor allem für Softwareanpassungen genutzt werden, bevor die Transporter auf den Markt kommen. Da die Fahrzeuge noch nicht in Serie produziert werden, sind sie auch nicht auf der öffentlichen Straße zu sehen; der An- und Abtransport nach Schweden findet in geschlossenen Anhängern statt. Der neue eSprinter soll, Stand jetzt, ab dem zweiten Halbjahr des kommenden Jahres produziert werden. (ff)

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