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Baden-Württemberg: Kombinierte Infrastruktur für E- und Wasserstoff-Lkw

Baden-Württemberg will den Lkw-Verkehr nachhaltiger machen - und lotet Möglichkeiten für kombinierte E- und H2-Tankstellen aus
© Foto: malp / stock.adobe.com

Das Land Baden-Württemberg plant perspektivisch die Schaffung einer Pilottankstelle sowohl fürs Hochleistungsschnellladen als auch das Tanken von Wasserstoff. Nun ist das vom Fraunhofer IAO koordinierte Vorprojekt gestartet.


Datum:
09.08.2022
Autor:
Mareike Haus
Lesezeit: 
2 min
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Das Land Baden-Württemberg will eine Pilotinfrastruktur für die Erprobung sowie den Betrieb von Langstrecken-Lkw mit batterieelektrischem Antrieb sowie mit Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie schaffen. Das dazugehörige Forschungsprojekt „Pilotlade- und Wasserstofftankstelle Lkw BW (PiLaTes)“ betrachte dabei als erstes Projekt den kombinierten Betrieb von Hochleistungsschnellade- und Wasserstoffinfrastruktur an einem Standort, wie das Fraunhofer IAO in einer Mitteilung betont. Das Forschungsinstitut ist koordinierend für das Vorprojekt „VorPiLaTes“ zuständig, das gemeinsam mit Kooperationspartnern nun gestartet ist und bis Ende des Jahres läuft. Ziel: die Identifikation eines geeigneten Standorts und eine erste Durchführbarkeitsuntersuchung einer kombinierten Tank- und Ladeinfrastruktur.

Daimler und Nikola unter den Kooperationspartnern

„VorPiLaTes“ wird gemeinsam vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert. Begleitet wird es zudem von der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive - e-mobil BW. Zu den Kooperationspartnern gehören Daimler Truck, EnBW, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, H2 Mobility Deutschland, Netze BW sowie Nikola.

Das gesamte Projekt ist in drei Phasen unterteilt: Nach Abschluss des Vorprojekts soll in der zweiten Phase die Planung und Errichtung des ersten Infrastrukturstandorts realisiert und wissenschaftlich begleitet werden. In der dritten Phase steht dann eine Skalierung von Infrastruktur für klimafreundliche Langstrecken-Lkw in Baden-Württemberg im Fokus.

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