Interview mit Zippel Spedition: Warum haben Sie an Cosco verkauft?
Die chinesische Reedereigruppe Cosco greift nach der Konrad Zippel Spedition in Hamburg. Zippel-Warum Geschäftsführer Axel Plaß zum Verkauf seiner Anteile bewog, wie es nun mit der Zippel Spedition und im deutschen Seehafen-Hinterlandverkehr weiter geht, sagt Plaß im Interview mit der VerkehrsRundschau.
Sie führen seit vielen Jahren gemeinsam mit Axel Kröger die Konrad Zippel Spediteur in Hamburg. Sie beide haben am 19. Dezember 80 Prozent Ihrer Unternehmens-Anteile an Goldlead Supply Chain Development (Europe) verkauft, die zur chinesischen Cosco-Shipping Reederei-Gruppe gehört. Ist die Transaktion damit durch?
Der Vertrag ist unterzeichnet. Die Vertragspartner sind sich einig. Ein paar wichtige Behörden müssen der Transaktion aber noch zustimmen, und dies wird vermutlich noch mindestens zwei bis drei Monate dauern. Zu ergänzen wäre, dass Axel Kröger seinen 30 Prozent-Anteil komplett abgibt und auch als Geschäftsführer zurücktritt. Ich selbst beabsichtige von meinem 70 Prozent Anteil 50 Prozent abzugeben. Ich bleibe in jedem Fall Anteilseigner und werde das Unternehmen auch weiterhin als Geschäftsführer leiten.
Was bewog Sie und Axel Kröger zum Verkauf?
Der Anstoß kam von Axel Kröger…