GILA-Studie des Fraunhofer IML: Logistik-Hubs wirksam dekarbonisieren
Das Fraunhofer IML hat in einer neuen Studie den Treibhausgas-Emissionsausstoß von Logistikstandorten erhoben und herausgefiltert, worauf es bei der Dekarbonisierung von Logistik-Hubs ankommt: Die Hauptquellen zu identifizieren und gezielt zu reduzieren. Handlungstipps liefern erste Ansätze.
Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat in seiner jährlichen GILA-Marktstudie („German, Italian & Latin American consortium for resource efficient logistics hubs & transport“) den THG-Emissionsausstoß von Logistikstandorten weltweit erhoben.
Wie Dr. Kerstin Dobers, Autorin der Studie, mitteilt, haben dabei neben Logistikdienstleistern aus verschiedenen Bereichen auch Verlader, auch Betreiber von Terminals in Häfen und Binnenhäfen mitgemacht.
Zu den Hauptquellen der Treibhausgasemissionen in Logistikimmobilien zählt laut Studie mit 41 Prozent vor allem das Temperaturmanagement, also Kühlen und Heizen: „Gerade in dem Bereich gaben die Unternehmen aber kaum Maßnahmen als implementiert an, wie die Isolierung der Fassade oder der Tore“, wundert sie sich. Durchschnittlich 18 Prozent der Emissionen entstehen durch...