Auf dem deutschen Markt für Lager‑ und Produktionsflächen haben die Spitzenmieten zu Beginn des Jahres 2026 erneut angezogen. Nach einer Auswertung des Immobilienberaters JLL stiegen die Mieten im ersten Quartal in fünf der 20 untersuchten Regionen. Grundlage der Analyse sind Logistikimmobilien mit einer Flächengröße von mehr als 5.000 Quadratmetern.
Den stärksten Anstieg verzeichnete Bremen mit einem Plus von 15 Prozent innerhalb eines Quartals. Es folgen Kassel/Bad Hersfeld mit knapp sieben Prozent, Frankfurt mit rund vier Prozent sowie Dortmund und München mit jeweils etwa drei Prozent. In den übrigen 15 Regionen blieben die Spitzenmieten stabil.
Bremen profitiert von neuen hochwertigen Flächen
Keine Mietrückgänge im Jahresvergleich
München erreicht erstmals die Elf-Euro-Marke
Eine neue Spitzenposition nimmt München ein: Mit elf Euro pro Quadratmeter und Monat erreicht die bayerische Landeshauptstadt als erste deutsche Region dieses Mietniveau. Ursache sind eine anhaltend hohe Nachfrage und ein begrenztes Angebot. Berlin folgt mit 10,50 Euro, rund 50 Cent weniger. Deutlich dahinter liegen Düsseldorf mit 9,00 Euro sowie Stuttgart mit 8,75 Euro pro Quadratmeter.
Gleichzeitig beobachten Marktteilnehmer in einzelnen Regionen eine zunehmende Bereitschaft der Vermieter, Incentives anzubieten, um Mieter zu gewinnen.