Binnenschiffer atmen auf - Grundwasser am Rhein bleibt aber niedrig

Die wichtigste Binnenwasserstraße in NRW bleibt der Rhein

©Ralf Hirschberger / dpa / dpa-Zentralbild / picture alliance

Güterumschlag der NRW-Binnenhäfen 2020 stark gesunken

Die Binnenhäfen in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Güter umgeschlagen, rund ein Viertel der beförderten Tonnage war Gefahrgut.

Düsseldorf. Der Güterumschlag in den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen ist im Corona-Jahr 2020 deutlich gesunken. Insgesamt wurden in den Häfen des Bundeslandes im vergangenen Jahr rund 106,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf am Freitag, 26. März, mitteilte. Das waren acht Prozent weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2017 betrug das Minus sogar 16,7 Prozent. Bei gut einem Viertel (28 Prozent) der beförderten Tonnage handelte es sich 2020 um Gefahrgut.

Der Rückgang des Güterumschlags in den vergangenen Jahren geht insbesondere auf die sinkenden Mengen im Bereich „Erze, Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse“ und „Kohle, rohes Erdöl und Erdgas“ zurück. Beim Containerumschlag war im Jahr 2020 dagegen nur ein Rückgang um 1,5 Prozent auf rund 1,1 Millionen Standardcontainer (TEU) zu verzeichnen.

Die wichtigste Binnenwasserstraße in Nordrhein-Westfalen war unverändert der Rhein. Drei Viertel (75,6 Prozent) der Güter wurden im vergangenen Jahr auf dieser Wasserstraße umgeschlagen. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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