Skandinavienkai

Gebäudekomplex und Logistikzentrum des Forstprodukteterminal auf dem Gelände des Terminal Skandinavienkai im Ortsteil Ivendorf in Travemünde

©ZB/euroluftbild/picture-alliance

Weniger Umschlag an Terminals der Lübecker Hafen-Gesellschaft

Die Corona-Pandemie hat laut Hafenbetreiber an den Terminals deutliche Spuren hinterlassen. Eine Prognose sei schwierig und hänge von mehreren Faktoren ab.

Lübeck. Der Umschlag an den Terminals der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutlich zurückgegangen. Nach den vorläufigen Zahlen sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund acht Prozent weniger Ladung abgefertigt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Im Einzelnen sei die Menge der Lkw und Trailer um rund zehn Prozent zurückgegangen, im Stückgut- und Schwergutbereich habe der Rückgang bei rund vier Prozent gelegen, sagte eine LHG-Sprecherin. Der Autoumschlag sank den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent. Stark zurückgegangen sind nach Angaben der LHG auch die Zahlen im Passagierverkehr.

Trotz der zum Teil massiven Einbrüche hätten die Reedereien jedoch ihre Fahrplanfrequenz weitgehend aufrechterhalten. Die Corona-Pandemie habe an den Terminals deutliche Spuren hinterlassen, sagte LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens. Es bleibe abzuwarten, wie schnell sich die Exportwirtschaft von diesem globalen Einschnitt erhole und wie stark sie auf weitere Wellen reagiere, sagte er. Die LHG betreibt die öffentlichen Häfen in der Hansestadt Lübeck und ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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