Der neue gewählte US-Präsident Joe Biden hatte in seinen Wahlkampfauftritten versprochen, eine „moderne und nachhaltige Infrastruktur" zu schaffen

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US-Transportsektor gratuliert Joe Biden zum Wahlsieg

Der amerikanische Branchenverband ATA hofft, dass der neu gewählte US-Präsident umfassende Investitionen in die Infrastruktur vornimmt. Biden hatte im Wahlkampf dafür zwei Billionen Dollar versprochen.

Washington (USA). Der US-amerikanische Verband für Straßengütertransport ATA (American Trucking Associations) hat Joe Biden zum Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in den USA gratuliert. ATA erhofft sich von dem Demokraten neue Impulse für die Erneuerung der Infrastruktur. Das im Wahlkampf von Biden vorgestellte Programm gebe Hinweise darauf, dass die Erneuerung der Infrastruktur tatsächlich eine der Prioritäten des neuen Präsidenten sein werde, schreibt dazu die US-Fachzeitschrift „Logistics Management“.

„Wir gratulieren dem gewählten Präsidenten Biden und der gewählten Vize-Präsidentin Harris zu ihrem hart verdienten Erfolg, und wir freuen uns darauf, mit ihnen und ihren Mitarbeitern die Wirtschaft zu stärken und unsere nationale Infrastruktur wieder aufzubauen“, lässt sich ATA-Präsident Chris Spears in einer Mitteilung zitieren. Der Straßengüter-Transportsektor in den USA sehe sich im Dienst des ganzen Landes und nicht einer bestimmten politischen Partei. ATA freue sich über jeden Partner, der zu einer Zusammenarbeit mit dem Sektor bereit sei.

Modernisierung der Infrastruktur eines der ersten Vorhaben?

Laut „Logistics Management“ hatte Biden in seinen Wahlkampfauftritten des Öfteren von einem „Two-Billion-Dollar-Plan“ (zurzeit rund 1,69 Milliarden Euro) gesprochen, um eine „moderne und nachhaltige Infrastruktur aufzubauen sowie eine saubere und faire Energiezukunft zu schaffen“. Auf der Internet-Wahlkampfseite von Biden habe es dazu auch schon detaillierte Ausführungen gegeben. Insider des politischen Geschehens in Washington würden berichten, dass die Erneuerung der Infrastruktur zu einem der ersten Themen werden könnte, an deren Umsetzung sich der neue Präsident begeben werde, schreibt die Zeitschrift.

Bereits der aktuell noch regierende US-Präsident Donald Trump hatte bei seinem Wahlsieg vor vier Jahren massive Investitionen in die Infrastruktur des Landes angekündigt. Schon damals wurde die Summe von zwei Billionen US-Dollar genannt. Trump kam während seiner Amtszeit immer wieder auf diese Ankündigung zurück. Konkrete Maßnahmen seien diesen Ankündigungen aber nicht gefolgt, heißt es in „Logistics Management“. (kw)

 

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