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Wissing: Talbrücke Rahmede wird im Mai gesprengt

28.02.2023 15:05 Uhr | Lesezeit: 2 min
Rahmede Talbrücke von unten
Ein neuer Termin für die Sprengung der Rahmede Talbrücke ist in Aussicht
© Foto: picture alliance/dpa | Dieter Menne

Seit dem 2. Dezember 2021 ist die 450 Meter lange und mehr als 70 Meter hohe Autobahnbrücke an der sogenannten Sauerlandlinie vollständig gesperrt. Täglich donnern rund 6000 Lastwagen, über Umleitungsstrecken durch Lüdenscheid. Anwohner und Unternehmen in der Region sind stark belastet durch Lärm, Abgase und Dauerstau.

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Die marode Talbrücke Rahmede an der deutschlandweit wichtigen Autobahn 45 bei Lüdenscheid soll am 7. Mai gesprengt werden. Das kündigte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Dienstag, 28. Februar. in Berlin an. Das Bauwerk war im Dezember 2021 gesperrt worden, eine zentrale Nord-Süd-Achse (Frankfurt-Dortmund) ist seitdem unterbrochen. Die Folgen für die Region sind gravierend. Wissing hatte ursprünglich eine Sprengung noch im Jahr 2022 angekündigt, dazu kam es aber nicht. Nun ist der 7. Mai als neues Datum festgelegt - eine Sprengung soll zu einer Beschleunigung der Großvorhabens beitragen. Wissing sprach von einer wichtigen und guten Nachricht für die Region.

Seit dem 2. Dezember 2021 ist die 450 Meter lange und mehr als 70 Meter hohe Autobahnbrücke an der sogenannten Sauerlandlinie vollständig gesperrt. Täglich donnern rund 20 000 zusätzliche Fahrzeuge, davon rund 6000 Lastwagen, über Umleitungsstrecken durch Lüdenscheid. Anwohner und Unternehmen in der Region sind stark belastet durch Lärm, Abgase und Dauerstau. Sie sind zudem von Lieferproblemen, Umsatzeinbrüchen und der Abwanderung von Arbeitskräften schwer getroffen. Ein Sprengtermin war vor allem in Nordrhein-Westfalen mit Spannung und wachsender Ungeduld erwartet worden.

Wissing sagte, er könne derzeit keine verbindliche Bauzeit nennen, also nicht konkret vorhersagen, wann der Verkehr wieder rollen werde. Aber: Der Bund werde alles tun, dass der Neubau schnellstmöglich fertig werde.

Die Sprengung auf fast alpinem Gelände gilt als gewaltige Herausforderungen. Die Vorbereitungen unter der Brücke inklusive Fällarbeiten und Hang-Absicherungen laufen dazu schon länger. Auch mehrere Grundstücke unter dem Bauwerk waren aufgekauft worden. Der Auftrag zum Sprengabbruch war im Oktober dem Unternehmen Heitkamp Umwelttechnik zugesprochen worden. Die Pfeiler sollen bei der Sprengung zur Seite wegknicken, die Brücke horizontal herunterfallen.

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