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Rahmede-Brückenneubau im nächsten Schritt?

Die Rahmede-Brücke ist seit 2021 immer wieder in den Schlagzeilen - jetzt scheint sich das Projekt langsam weiter zu entwickeln
© Foto: picture alliance/dpa | Kay-Helge Hercher

Die Rahmede-Brücke war Anfang Dezember 2021 gesperrt worden. Jetzt hat die Regierung Privatgrundstücke für den Neubau gekauft.


Datum:
17.01.2023
Autor:
Stefanie Schuhmacher/ dpa
Lesezeit:
3 min
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Für den geplanten Neubau der maroden A45-Talbrücke Rahmede in Lüdenscheid sind nach Angaben der NRW-Regierung auch mehrere Privatgrundstücke unterhalb des gesperrten Bauwerks aufgekauft worden. "Es wurden acht Kaufverträge, zehn Verträge über vorübergehende Inanspruchnahmen und sechs Verträge für den Artenschutz und für Ausgleichsmaßnahmen abgeschlossen", hieß es in einer Antwort des NRW-Verkehrsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion. Für die Erwerbsvereinbarungen sei die Autobahn GmbH des Bundes zuständig, die Informationen dazu stammten aus dem Bundesverkehrsministerium.

Die Rahmede-Brücke war Anfang Dezember 2021 gesperrt worden, die deutschlandweit wichtige Nord-Süd-Verkehrsachse ist seitdem unterbrochen. Der Neubau der 450 Meter langen und 75 Meter hohen Brücke auf nahezu alpinem Gelände soll nach Willen von Bund und Land schnellstmöglich erfolgen. Wie lange das anspruchsvolle Vorhaben konkret dauern wird, ist aber ungewiss. Eine ursprünglich bis Ende 2022 geplante Brückensprengung war verschoben worden, ein Termin steht noch nicht fest. Im vergangenen Dezember hatte die Autobahn GmbH mitgeteilt, man komme gut voran und es sei "mit allen Grundstücksbetroffenen Einvernehmen" erzielt worden.

Seit der Brückensperrung beklagen Anwohner in Lüdenscheid starke gesundheitliche Belastungen durch Lärm und Abgase tausender Fahrzeuge, auch schwerer Lastwagen, die zusätzlich täglich über Umleitungsstrecken durch die Stadt fahren. Laut Düsseldorfer Verkehrsministerium gibt es aber "keine Anhaltspunkte dafür, dass die geltenden Grenzwerte für die Luftqualität überschritten werden".

Messungen vor Ort zur Luftbelastung - Stickstoffdioxid, Stickstoffmonoxid, Feinstaub und Ozon - würden seit Juli 2022 durch das Landesumweltamt LANUV vorgenommen, hieß es in der Antwort des Ministeriums.

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