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Strengere CO₂-Regeln für Lkw und Busse in der EU final beschlossen

13.05.2024 15:21 Uhr | Lesezeit: 2 min
3D-Graphik eines bewachsenen Lkw auf einer Blumenwiese
Die CO₂-Emissionen von neuen Reisebussen und neuen Lkw sollen bis 2030 um 45 Prozent im Vergleich zu 2019 reduziert werden, bis 2035 um 65 Prozent und bis 2040 um 90 Prozent
© Foto: wrukolakas-stock.adobe.com

Um den Anteil klimafreundlicher schwerer Nutzfahrzeuge im Straßenverkehr in der EU zu erhöhen, werden in der EU künftig strengere CO₂-Vorgaben für Busse und Lkw gelten.

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Für Busse und Lastwagen in der EU gelten künftig strengere CO₂-Vorgaben. Die EU-Staaten stimmten am Montag final einem Gesetz zu, dass Kohlendioxid-Emissionen im Straßenverkehr weiter senkt und neue Ziele für 2030, 2035 und 2040 einführt, wie die Länder mitteilten. Die Verschärfung der bestehenden EU-Regeln werde dazu beitragen, den Anteil klimafreundlicher schwerer Nutzfahrzeuge im Straßenverkehr in der EU zu erhöhen.  Die Bestätigung durch die Ministerinnen und Minister war die letzte notwendige Abstimmung für das Regelwerk. Die CO₂-Emissionen von neuen Reisebussen und neuen Lkw sollen demnach bis 2030 um 45 Prozent reduziert werden, bis 2035 um 65 Prozent und bis 2040 um 90 Prozent – im Vergleich zu 2019. Außerdem ist vorgesehen, dass neue Stadtbusse bis 2035 komplett emissionsfrei werden. Bis 2030 sollen sie ihre Emissionen verglichen mit 2019 um 90 Prozent reduziert haben.

Klimaneutralität bis 2050

Schwere Nutzfahrzeuge sind nach Angaben des Ministerrats derzeit für mehr als 25 Prozent der Treibhausgasemissionen im Straßenverkehr der EU verantwortlich. "Die aktualisierten Regeln tragen zum Ziel der EU bei, ihre Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu dem Stand von 1990 zu senken und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen", hieß es in der Mitteilung weiter. Nach der Annahme der EU-Länder müssen die neuen Vorschriften nun noch im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden, damit sie in Kraft treten können.

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