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Sechs IHK fordern privaten A1-Ausbau

Streit um den Abschnitt der Autobahn A1 in Westfalen zwischen Kreuz Kamen und Kreuz Lotte/Osnabrück 
© Foto: dapd/Johann Bunte Bauunternehmung

Im Streit um den Ausbau der Autobahn A1 machen die Unternehmer zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet jetzt gemeinsam Druck


Datum:
04.08.2011
2 Kommentare

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Münster. Im Streit um den Ausbau der Autobahn A1 machen die mittelständischen Unternehmer zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet jetzt gemeinsam Druck beim Land Nordrhein-Westfalen. Sechs Industrie- und Handelskammern fordern NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger (SPD) auf, sich für private Investoren zu öffnen. Das berichtete die IHK Nord Westfalen am Donnerstag in Münster.

Es geht um einen rund 90 Kilometer langen Abschnitt in Westfalen zwischen Kreuz Kamen und Kreuz Lotte/Osnabrück. Bislang hält die rot-grüne Regierung in Düsseldorf an der Weigerung fest, mit Investoren zu kooperieren. Der Bund ist verärgert über diese Haltung.

Die IHK Nord Westfalen hob die Auswirkungen hervor. „Die A 1 ist nicht nur eine der zentralen Erschließungsachsen im Münsterland, sondern sie ist eine der bedeutendsten europäischen Nord-Süd- Magistralen und zudem wichtige Hinterlandanbindung für die deutschen Seehäfen Hamburg und Bremerhaven", betonte Präsident Benedikt Hüffer.

Derzeit treibt das Bundesverkehrsministerium einige öffentlich- private Straßenbauprojekte voran. Dabei vergibt der Bund den Auftrag zu Ausbau, Unterhalt und Betrieb von Autobahnabschnitten für einen bestimmten Zeitraum an private Unternehmen. Die Investoren erhalten dafür einen Teil der dort erwirtschafteten LKW-Maut. An dem Aufruf sind die Industrie- und Handelskammern in Münster, Hamburg, Bremen, Oldenburg, Osnabrück und Dortmund beteiligt. (dpa) 

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KOMMENTARE


Politiker

05.08.2011 - 11:29 Uhr

Nie privaten Bau um die Deutschen weiter aus zu nehmen. Wir zahlen genug für den Verkehr an den Staat. Benötigt der Staat Geld, müssen und sollen die Politiker dafür privat, persönlich aufkommen, da sie das Geld vorsätzlich andersweitig vernichteten.


Nahverkehrskutscher

06.08.2011 - 12:50 Uhr

Wenn der Bund Verträge mit Privaten macht, ist er am Ende immer der Verlierer. Erpressbar, Rechtsstreitigkeiten.


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