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Rostock: RFH und Mercer Holz verlängern Zusammenarbeit

Holz ist einer der Hauptgutarten im Umschlaggeschäft des Rostocker Fracht- und Fischereihafen
© Foto: RFH/Moratz

Ein langfristiger Kooperationskontrakt soll für den Rostocker Fracht- und Fischereihafen und Mercer Holz Planungssicherheit geben.


Datum:
13.05.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen (RFH) und das Unternehmen Mercer Holz aus, Arneburg (Sachsen-Anhalt) haben einen Kooperationsvertrag mit einer Laufzeit bis 2030 abgeschlossen. Man führe damit die seit mehr als einem Jahrzehnt bestehende Geschäftsbeziehung beim seeseitigen Im- und Export von Holz und Holzhackschnitzel fort, teilten die beiden Partner am Freitag, 13. Mai, mit.

Mercer Holz ist ein Unternehmen der kanadischen Mercer International Group und versorgt in Deutschland neben dem Zellstoffwerk in Stendal (Sachsen-Anhalt) auch das Schwesterwerk in Rosenthal (Thüringen) sowie das Mercer-Sägewerk in Saalburg-Ebersdorf (Thüringen) sowie dritte Kooperationsunternehmen. Der Jahresbedarf allein für die drei genannten Werke beläuft sich nach Unternehmensangaben auf mehr als 7,5 Millionen Festmeter Nadelrundholz und Sägenebenprodukte. Über den RFH sollen nach avisierten 650.000 Festmetern Rundholz in diesem Jahr ab 2023 jährlich mehr als 800.000 Festmeter aus Ostsee-Anrainern importiert werden.

Logistik auf den Umschlag von Holzhackschnitzel umstellen

Seit einiger Zeit werden in Marienehe einmal pro Woche auch Holzhackschnitzel umgeschlagen, die zur Zellstoffherstellung bestimmt sind. Der Anteil von Holzhackschnitzel beim Forstprodukte-Umschlag im RFH soll künftig ausgeweitet werden, teilte der Hafen mit. Dies bedeute, dass auch Logistikprozesse und Infrastruktur im Hafen weiter optimiert und angepasst werden müssen, so der Hafen weiter.  

„Der RFH ist wichtiger Teil unserer Transportkette und trägt an der Schnittstelle von See- und Bahnverkehr in hoher Qualität dazu bei, dass Mercer Holz die Liefermengen für die holzverarbeitende Industrie gewährleisten kann“, erklärte Geschäftsführer Wolfgang Beck. Zudem würde die Einfuhr per Schiff und der Weitertransport per Bahn eine umweltfreundliche Alternative zur Straße darstellen, so Mercer Holz. Das RFH-Gelände verlassen die Holzladungen mit modernen Spezialwaggons, die lärmgedämpft auf den Gleisen rollen. Im Fracht- und Fischereihafen gehen neben Forstprodukten vor allem Düngemittel sowie Zuschlagstoffe und Tiefkühlwaren über die Kaikante. (tb)

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