Die sim cargo GmbH nimmt umfassende Anpassungen in ihrer Netzwerkarchitektur vor, um Effizienz, Stabilität und Zukunftsfähigkeit zu stärken. Zum 1. Mai 2026 wird der operative Umschlag vom bisherigen Standort Homberg (Efze) zum Netzwerkpartner Palletways Deutschland GmbH in Knüllwald verlagert. Der Standort Knüllwald fungiert künftig als eines von dreizehn offiziellen Transshipment‑Points (TSP).
„Mit dieser Maßnahme schaffen wir effizientere Verkehrsstrukturen, stabilere Laufzeiten und senken nachhaltig Produktionskosten im gesamten Netzwerk“, erklärt Julian Loth, Geschäftsführer der sim cargo GmbH.
Zugleich markiere dieser Schritt den Abschluss der strategischen Rückbesinnung auf eine komplett dezentrale Netzwerkstruktur.
Ausbau im Rhein‑Main‑Gebiet: Neuer TSP in Rodgau
Die C. Coban Transporte GmbH wird als zusätzlicher Transshipment‑Point in Rodgau ins Netzwerk integriert.
Die zentrale Lage ermöglicht die effizientere Bündelung von Sendungsströmen und bringt kürzere Wege in einer der am stärksten frequentierten Logistikregionen Deutschlands.
Neuordnung der Nahverkehrsgebiete
Ziel ist eine klarere Zuordnung, mehr Kapazität und ein insgesamt störungsärmerer Betrieb entlang der Transportkette.
Digitalisierungsschub: Intensivere Zusammenarbeit mit IT‑Dienstleister
Begleitend zu den strukturellen Anpassungen stärkt sim cargo die Zusammenarbeit mit der EQUIcon Software GmbH aus Jena.
Gemeinsam sollen zentrale IT‑Systeme und Prozesslandschaften weiterentwickelt werden, um administrative Abläufe zu beschleunigen und Kosten zu reduzieren.
Dazu gehören insbesondere:
- Modernisierung bestehender IT‑Module
- Automatisierung administrativer Prozesse
- Verbesserte Integration in die dezentrale Netzwerkstruktur
- Steigerung der Datentransparenz und Prozesssicherheit
Ziel: Effizienz steigern, Netzwerk zukunftsfähig halten
Die Verlagerung des Umschlags, der Ausbau der TSP‑Punkte und die IT‑Modernisierung sollen das Netzwerk leistungsfähiger machen und die steigenden Anforderungen im Stückgutmarkt erfüllen.