Rhenus baut neues Umschlagzentrum in Dortmund
Rhenus Road Freight hat grünes Licht für den Bau eines neuen Umschlagzentrums in Dortmund erhalten. Der Standort soll den bisherigen Betrieb im nahegelegenen Unna ersetzen und planmäßig 2027 in Betrieb gehen.
Mit dem Projekt will das Unternehmen seine Infrastruktur modernisieren und die Abläufe im Stückgut- und Linienverkehr weiter optimieren.
Erste vollständig eigenentwickelte Halle
Das Umschlagzentrum ist ein besonderes Projekt für Rhenus: Zum ersten Mal wird eine Anlage in Deutschland vollständig eigenständig geplant und umgesetzt. Ziel ist es, Gebäude und Prozesse konsequent auf die eigenen operativen Anforderungen auszurichten.
Geplant sind:
- rund 11.000 Quadratmeter Umschlagfläche
- etwa 100 Verladetore
- sowie optimierte Abläufe für Cross-Docking und Materialfluss
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, erste Flächen wurden vorbereitet.
Fokus auf Effizienz und Sicherheit
Die neue Anlage soll vor allem die Effizienz im Betrieb steigern und gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Für den Umgang mit sensiblen Gütern ist die Infrastruktur an internationale Sicherheitsanforderungen ausgerichtet.
Dazu zählen unter anderem:
- kontrollierte Zugangssysteme
- gezielte Sicherheitskonzepte im Betriebsablauf
Nachhaltigkeit integraler Bestandteil
Neben Effizienz und Sicherheit spielt auch Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Geplant sind verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen, darunter:
- Photovoltaikanlagen
- Wärmepumpenlösungen
- sowie ein Retentionsdach
Angestrebt wird eine BREEAM-Zertifizierung auf hohem Niveau.
Strategisch günstige Lage
Der Standort Dortmund bietet aus Netzwerksicht Vorteile durch seine Anbindung an zentrale Verkehrsachsen. Über die Autobahnen A1 und A45 bestehen Nord‑Süd‑Verbindungen, während A2 und A44 wichtige Ost‑West‑Routen erschließen.
Dies soll eine effizientere Routenplanung und eine bessere Integration in bestehende Linienverkehre ermöglichen.
Verlagerung mit bestehendem Team
Der neue Standort wird als direkte Weiterentwicklung des bisherigen Betriebs in Unna umgesetzt. Die Mitarbeitenden sollen vollständig nach Dortmund wechseln, sodass bestehendes Know-how erhalten bleibt.
Damit verbindet Rhenus die Modernisierung der Infrastruktur mit Kontinuität im operativen Betrieb.
Rhenus kündigt Modernisierung des Terminals in Andijon an und stärkt Usbekistans Rolle als Logistikstandort
Im Rahmen der offiziellen Delegationsreise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Usbekistan kündigt die Rhenus Gruppe die Modernisierung des bestehenden Logistikterminals in Andijon an und baut damit ihre Präsenz im Land weiter aus. Der Staatsbesuch des Bundespräsidenten steht im Zeichen der wachsenden wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Usbekistan. Mit dem Terminalprojekt in Andijon leistet Rhenus in diesem Kontext einen konkreten Beitrag: Das Unternehmen stärkt moderne Logistikinfrastruktur in Usbekistan, und trägt zur Entwicklung stabiler Handelsrouten entlang der Transkaspischen Transportroute bei.