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Österreichische Post auf Wachstumspfad

Das Paket- und Logistikgeschäft stabilisiert den Umsatz der Österreichischen Post
© Foto: Österreichische Post/ Christian Houdek

Umsatz sowie Ergebnis haben sich verbessert. Der Vorstand schlägt eine Dividende in Höhe von 1,60 Euro pro Aktie vor


Datum:
15.03.2011
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Wien. Das Jahr 2010 ist für die Österreichische Post gut verlaufen. Die tendenziell rückläufigen Volumina an adressierten Briefen konnten durch zusätzliche Erlöse ausgeglichen und vermehrt werden. Insbesondere positiv wirkten sich das Paket- und Logistikgeschäft aus. Mit einer Steigerung des Umsatzes um 0,3 Prozent auf 2351,1 Millionen Euro ist die Österreichische Post 2010 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt.

Geschäftsentwicklung der Division Brief

Der Umsatz der Division Brief verzeichnete 2010 einen Rückgang von 0,5 Prozent. Der Trend der elektronischen Substitution von Briefen sowie der Rückgang bei hochwertigen Briefsendungen hielten an. Das Geschäft mit Werbesendungen hingegen entwickelte sich positiv.

Geschäftsentwicklung der Division Paket und Logistik

Gut zeigte sich auch das Bild 2010 in der Division Paket und Logistik. Obwohl die Preissituation angespannt blieb, wurden Sendungsvolumina gesteigert und neue Kunden gewonnen. Der Umsatz konnte um insgesamt 4,4 Prozent, in Österreich um 9,6 Prozent und in Deutschland auf vergleichbarer Basis um 8,5 Prozent gesteigert werden. Das EBIT konnte von 10,5 Millionen Euro nach minus 9,3 Millionen Euro in 2009 eine Umkehr erzielen. In der Division Filialnetz spiegelt sich das geänderte Konsumentenverhalten sowohl im Rückgang des Briefvolumens in den Postfilialen als auch bei Telekommunikationsprodukten und Bankdienstleistungen wider. Daher hält die Österreichische Post am Umbau des Filialnetzes mit einer Ausweitung von 1552 auf 1850 Standorte und davon 1117 Post Partner nach 418 zum Jahresanfang 2010 fest.

Kostenreduktionen

Durch Kostenreduktionen beim Personal- und Sachaufwand erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 5,0 Prozent auf 156,9 Millionen Euro. Die Ertragskraft mit einer EBITDA Marge von 11,1 Prozent, eine solide Bilanz und hoher Free Cash Flow führten dazu, dass der Vorstand der Hauptversammlung für 2010 die Zahlung einer Dividende von 1,60 Euro pro Aktie vorschlagen wird. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Plus von 6,7 Prozent.

Ausblick

Der Generaldirektor der Österreichischen Post, Georg Pölzl verkündete die Unternehmensziele für das kommende Jahr: "In Summe peilen wir 2011 ein Umsatzwachstum von ein bis zwei Prozent an, und die EBITDA Marge sollte am oberen Ende unserer Zielbandbreite von zehn bis 12 Prozent liegen". (jko) 

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