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Neuer Großauftrag für DB Cargo

DB Cargo, Container, Erzentladung
Hier zu sehen: Die Entladung von Erz bei einem Kunden von DB Cargo mit einem der alten Güterwägen
© Foto: DB Cargo

Die Gütersparte der Deutschen Bahn schließt mit dem weltgrößten Stahlhersteller Arcelor Mittal einen Zehn-Jahres-Vertrag ab. Dafür wird ordentlich in die eigene Logistik investiert.


Datum:
16.11.2020
Autor:
Stephanie Noll
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Mainz. DB Cargo schließt mit Arcelor Mittal, dem weltgrößten Stahlhersteller sowie größten Stahlproduzenten Europas, einen Zehn-Jahres-Vertrag für die Versorgung des Hochofens in Eisenhüttenstadt ab. Das teilte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn am Montag mit.

Dafür stehen laut DB Cargo umfangreiche Investitionen an: Für den Transport von Erz, Koks und Kalkstein beschafft die Güterbahn bis Sommer 2021 demnach 352 multifunktionale Doppelwagen mit insgesamt 1408 Spezialcontainern. Der Logistikanbieter Innofreight hatte sie laut DB Cargo speziell zum Transport dieser Rohstoffe konzipiert und ihr Ladevolumen optimiert.

Ab Sommer 2021 soll es losgehen

Die Bahntochter lässt von seinem Partner außerdem bis Sommer nächsten Jahres zwei teilautomatisierte Entladeanlagen im Werk Eisenhüttenstadt errichten und wird diese nach eigenen Angaben selbst betreiben. Direkt im Anschluss sollen die neuen Verkehre starten. Insgesamt könnten dann jährlich bis zu 4,2 Millionen Tonnen an Rohstoffen gefahren werden.

„Als Rückgrat der deutschen Wirtschaft versorgen wir seit vielen Jahren Arcelor Mittal mit Rohstoffen und transportieren den produzierten Stahl zu den Kunden, insbesondere für die Autoindustrie und den Anlagenbau. Für diese seit Jahren bewährte Zusammenarbeit nehmen wir nun ordentlich Geld in die Hand“, sagte Pierre Timmermans, Vertriebsvorstand von DB Cargo.

„Arcelor Mittal Eisenhüttenstadt implementiert hier eine der modernsten Rohstofflogistiken Europas“, betonte Sybille Klipstein, Lead Buyer Rail bei Arcelor Mittal. Mit dem Einsatz spezieller optimierter Behältertypen könne die Nettozuladung je Zug um rund 20 Prozent steigen, weshalb deutlich weniger Züge nötig seien. (sn)

 

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