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Mecklenburg-Vorpommern: Landtagsausschuss über Schwefel-Verordnung besorgt

Der Schwefelanteil bei Schiffstreibstoffen soll von 3,5 auf 0,1 Prozent für die internationale Schifffahrt auf der Nord- und Ostsee reduziert werden
© Foto: Arndt

Die für 2015 geplante Begrenzung von Schwefelemissionen in der Schifffahrt könnte nach Ansicht der Politiker gravierende Folgen für Reeder, Logistik und Arbeitsplätze haben / Höhere Frachtraten erwartet


Datum:
20.01.2011
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Schwerin. Nach einer Sitzung des Verkehrsausschusses im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat sich der SPD-Wirtschaftsexperte Jochen Schulte sehr besorgt über die für 2015 geplante Begrenzung von Schwefelemissionen in der Schifffahrt geäußert. Der Vorsitzende der Landeshafenwirtschaft, Volker Bauermeister, habe in der Sitzung auf die gravierenden Folgen für Reeder, Logistik und Arbeitsplätze hingewiesen.

Die geplanten strengen Umweltauflagen werden nach den Worten von Schulte eine teure Nachrüstung der Schiffe auf Ostsee und Nordsee erfordern. Dies werde die Frachtraten verteuern. Rund um die Ostsee werde darum der LKW-Verkehr um mindestens 20 Prozent zunehmen.

Der Ausschuss will den Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Hans-Joachim Otto, für Ende Februar nach Schwerin einladen. "Der Bund muss in die Spur geschickt werden", sagte Schulte. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) sei bereits in Brüssel vorstellig geworden, der Landtag habe sich an die Ostsee-Parlamentarierkonferenz gewandt. "Da ist Zeitdruck", betonte der Rostocker Abgeordnete.

Die Internationale Maritime Organisation (IMO), ein Gremium der UN, hat beschlossen, den Schwefelanteil bei Schiffstreibstoffen von 3,5 Prozent auf 0,1 Prozent für die internationale Schifffahrt auf Nord- und Ostsee zu reduzieren. Dagegen regt sich nach Angaben von Schulte auch Widerstand in Finnland, Schweden und den baltischen Staaten. (dpa)

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