-- Anzeige --

LNG-Terminal Brunsbüttel: Bauarbeiten beginnen im September

Bevor 2023 ein neuer Anleger für das geplante LNG-Terminal fertiggestellt wird, soll vorübergehend ein anderer Anleger dafür genutzt werden (Symbolbild)
© Foto: Brunsbüttel Ports GmbH

Zum Jahreswechsel 2022/2023 soll das Terminal für Flüssiggas in Betrieb gehen. Zudem stehen weitere geplante Standorte für LNG-Terminals an deutschen Häfen fest.


Datum:
20.07.2022
Autor:
Marie Christin Wiens / dpa
Lesezeit:
1 min
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Die Bauarbeiten für das schwimmende Flüssiggasterminal im Hafen von Brunsbüttel sollen Anfang September beginnen. Weil kein freier Anleger zur Verfügung steht, werde vorübergehend der bestehende Gefahrstoffanleger genutzt und dafür umgebaut, teilte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Tobias Goldschmidt mit. Im März 2023 soll ein neuer Anleger fertiggestellt werden.

Das schwimmende Terminal in Brunsbüttel soll etwa fünf Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr aufnehmen. Der Jahresdurchschnittswert von zunächst 3,5 Milliarden Kubikmetern entspricht den Angaben zufolge etwa vier Prozent des deutschen Gasbedarfs.

„Die LNG-Infrastruktur in Brunsbüttel wird einen wichtigen Beitrag leisten, künftig ohne russisches Gas auszukommen“, betonte Goldschmidt.

2026 soll das schwimmende Terminal durch ein Terminal an Land ersetzt werden. Dann steigt die Kapazität in Brunsbüttel auf zehn Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr. Die Anlagen sind auch für die spätere Aufnahme von Wasserstoff vorgesehen.

Deutschland baut mehrere Terminals für den Import von LNG. Als Standorte stehen außerdem Wilhelmshaven und Stade in Niedersachsen sowie Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern fest. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat die Entscheidung der Bundesregierung begrüßt, Hamburg vorerst nicht als Standort für ein schwimmendes LNG-Terminal zu benennen. (mwi/dpa)

 

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.