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Lkw-Maut: Kaum zu stemmende finanzielle Belastung

29.09.2023 08:24 Uhr | Lesezeit: 3 min
Lkw fahren auf der Autobahn unter einer Maut-Kontrollbrücke hindurch.
Der Bundesverband Logistik & Verkehr-pro hat seine Kritik an den Mautplänen der Ampel-Koalition erneuert
© Foto: Jochen Tack / picture alliance

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen der Transport- und Logistikbranche sei die geplante Erhöhung der Lkw-Maut kaum zu stemmen, kritisiert der Verband BLV-pro.

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Der Bundesverband Logistik & Verkehr-pro (BLV-pro) hat seine Kritik an der von der Bundesregierung geplanten Mauterhöhung für Lkw nach einer Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages erneuert. Es sei „unverständlich, wie eine solche Erhöhung gerechtfertigt sein kann, insbesondere in Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der Belastungen, denen viele Bürgerinnen und Bürger bereits ausgesetzt sind“, so der Verband.

Eine Mauterhöhung führe zu einer „kaum zu stemmenden finanziellen Belastung für kleine und mittlere Transportunternehmen“, die bereits durch den Wettbewerb in der EU stark unter Druck stünden, so der Verband. Man fordere daher „die Verantwortlichen auf, die geplante Mauterhöhung nochmals zu überdenken und alternative und faire Lösungen zu finden, um die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen“. Zudem fordert BLV-pro auch die Erhaltung des Grundsatzes „Straße stützt Straße“.

Vorstandssprecher Thomas Hansche hatte am 25. September 2023 als Sachverständiger in der Anhörung des Verkehrsausschuss zu den mautrechtlichen Veränderungen Stellung genommen. Nach der Anhörung fürchte man jedoch, dass „lediglich durch Verschiebungen der Zahlungsziele an Toll Collect eine Schein-Liquidität geschaffen werden soll“. Eine Lösung und wirkliche Hilfe für die kleinen und mittelständischen Unternehmen sei dies nicht, so BLV-pro.

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