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K+N stellt neuen Indikator für Störungen in der Seefracht vor

Der Indikator zeigt die kumulierte TEU-Wartezeit von Containerschiffen an neun weltweit wichtigen Häfen 
© Foto: Rinson Chory / unsplash

Der Seaexplorer-Störungsindikator gibt einen Überblick über die weltweiten Wartezeiten von Schiffen und soll Trends in der Containerschifffahrt aufzeigen.


Datum:
20.01.2022
Autor:
Stephanie Noll
Lesezeit: 
2 min
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Schindellegi. Kühne+Nagel führt einen Indikator ein, um die Effizienz der weltweiten Containerschifffahrtsnetze zu messen, wie das Logistikunternehmen am Donnerstag bekannt gab. Der Seaexplorer-Störungsindikator zeigt die kumulierte TEU-Wartezeit (TEU = Zwanzig-Fuß-Äquivalenteinheit) in Tagen in den Häfen Prince Rupert, Vancouver/Seattle, Oakland, Los Angeles/Long Beach, New York, Savannah, Hongkong, Shanghai/Ningbo sowie Rotterdam/Antwerpen.

Das Unternehmen liefert ein Beispiel, wie der Indikator ermittelt wird: Ein Schiff mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen, das 12 Tage auf das Einlaufen in einen Hafen wartet, entspricht 120.000 TEU-Wartetagen. Ein weiteres Schiff mit 5000 TEU, das 10 Tage auf das Einlaufen in denselben Hafen wartet, entspricht 50.000 TEU-Wartetagen. Die gesamte TEU-Wartezeit beträgt somit 170.000 TEU-Wartetage.

Aktuelle Wartezeit: 11,6 Millionen TEU-Tage

Der Störungsindikator biete Einblicke sowie Analysen und Trends zur aktuellen Situation, die den Welthandel beeinflusst, so K+N. Derzeit zeige der Indikator eine Wartezeit und einen Umfang von insgesamt 11,6 Millionen TEU-Tagen an - ein anhaltend hohes Niveau. In den genannten neun Häfen wäre ein Wert von weniger als einer Million TEU-Wartetagen normal, schreibt das Schweizer Unternehmen. Gegenwärtig würden etwa 80 Prozent der Störungen auf nordamerikanische Häfen entfallen.

Der Indikator ist eine Erweiterung des Überblicks, den der Seaexplorer-Indikator von K+N über die weltweiten Störungen im Seefrachtverkehr bietet. Nach dessen neuesten Daten liegen derzeit 612 Containerschiffe vor Anker oder treiben vor den großen Häfen der Welt.

In Zukunft soll der Störungsindikator ausschließlich registrierten Nutzern des Portals Seaexplorer zur Verfügung stehen. (sn)

 

 

 

 

 

 

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