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Jungheinrich konkretisiert Prognose für 2022

Der Jungheinrich-Vorstand gibt eine detailierte Prognose
© Foto: Jungheinrich

Diese konkretisierte Prognose basiert auf der Annahme, dass es bis zum Jahresende nicht zu erheblichen Produktionsunterbrechungen kommt und Lieferketten weitgehend intakt bleiben.


Datum:
26.09.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit:
2 min
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Der Vorstand von Jungheinrich konkretisiert seine Prognose für das Jahr 2022 vom 24. März und liegt damit über der gegenwärtigen Markterwartung. Der Konzern konnte im 3. Quartal des laufenden Jahres die bislang robuste Geschäftsentwicklung des 1. Halbjahres unvermindert fortsetzen. Ferner wurden Produktionsstillstände durch gezieltes Lieferkettenmanagement bisher weitgehend vermieden.

Jungheinrich erwartet nunmehr für das Jahr 2022 einen Auftragseingang zwischen 4,6 Milliarde Euro und 4,9 Milliarde Euro (bisher: leicht unter Vorjahr, 2021: 4,9 Milliarde Euro). Der Konzernumsatz dürfte sich innerhalb einer Bandbreite von 4,6 Milliarde Euro bis 4,8 Milliarde Euro bewegen (bisher: leicht über Vorjahr, 2021: 4,2 Milliarde Euro). Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) wird nach aktueller Einschätzung zwischen 340 Millionen Euro und 380 Mio. EUR liegen (bisher: deutlich unter Vorjahr, 2021: 360 Millionen Euro).

Dementsprechend wird eine EBIT-Rendite innerhalb einer Bandbreite von 7,2 Prozent bis 8,0 Prozent erwartet (bisher: deutlich niedriger als Vorjahr, 2021: 8,5 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) dürfte 305 Millionen Euro bis 345 Millionen Euro erreichen (bisher: deutlich unter Vorjahr, 2021: 349Millionen Euro).

Die EBT-Rendite soll zwischen 6,5 Prozent und 7,3 Prozent liegen (bisher: deutlich niedriger als Vorjahr, 2021: 8,2 Prozent). Der Vorstand geht von einem ROCE zwischen 14,0 Prozent und 17,0 Prozent (bisher: deutlich unter Vorjahr, 2021: 20,2 Prozent) aus. Die mit Wirkung zum 30. Juni 2022 eingeführte Steuerungskennzahl Free Cashflow soll unverändert einen gegenüber dem Vorjahr deutlich negativen Wert (2021: 89 Millionen Euro) erreichen.

Diese konkretisierte Prognose basiert auf der Annahme, dass es bis zum Jahresende nicht zu erheblichen Produktionsunterbrechungen kommt und Lieferketten weitgehend intakt bleiben. Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass eine Verknappung von Gas zu gravierenden Einschränkungen in der Produktion führen kann.

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