Mit Beginn des Jahres 2026 gibt es gleich drei neue Verbindungen nach Belgien und Deutschland. GTS Rail, InRail und Lte Italia sorgen mit fast täglichen Zügen dafür, dass die Kapazität auf den Korridoren gen Norden erhöht wird. GTS Rail ist dabei für die Verbindung zwischen dem venetischen GVZ und dem belgischen Zeebrügge zuständig, bedient die Strecke zunächst dreimal pro Woche. Im Frühjahr 2026 soll die Frequenz auf fünf Züge pro Woche erhöht werden.
Verbindung von Italien nach Duisburg
Noch häufiger werden die Strecken nach Deutschland bedient. InRail, ein zur Gruppo Autobrennero gehörendes Bahnunternehmen, zeichnet für die Verbindungen nach Duisburg verantwortlich. Gleich sechs Zugpaare wöchentlich verkehren auf der Strecke zwischen dem Ruhrgebiet und Venetien. Weitere sechs Zugpaare wöchentlich schickt der Anbieter Lte Italia zwischen dem GVZ Padua und Rostock auf die Reise. Damit ist das Güterverkehrszentrum in Venetien gleichzeitig auf einem guten Weg, die eigenen Ziele zu erreichen.
Betriebsleistung soll weiter gesteigert werden
Mit der Gründung der Gesellschaft Intermodal Terminal Padova, an der private Partner 70 Prozent der Anteile erhalten sollen, ist eine erhebliche Erhöhung der Betriebsleistung geplant. Statt der bislang im Schnitt 8000 Züge jährlich sollen dann gar über 15.000 Züge pro Jahr verkehren. Das Umschlagsvolumen, so die Schätzungen, könnte dann von über 411.000 TEU auf rund 700.000 TEU jährlich gesteigert werden. Weitere technischen Voraussetzungen wurden bereits geschaffen. Im südlichen Gleisfeld wurde auf vier Gleisen mit einer Länge von je 750 Metern die Fernsteuerung und Automatisierung von Portalkränen erfolgreich erprobt.