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Italien: Feinstaubregelung sorgt für Protest

Allein im Januar wurden die Grenzwerte für Feinstaub bereits 16 Mal überschritten
© Foto: ddp

In Ancona dürfen unter der Woche keine Euro-1- und Euro-2-Fahrzeuge ohne Partikelfilter mehr fahren / Protest von LKW-Fahrern führte zur Lockerung der Regelung

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Ancona. Die Maßnahmen zu Verringerung des Feinstaub-Niveaus der Gemeindeverwaltung von Ancona hat den Protest der Organisationen des Straßentransports hervorgerufen: langsam fahrende LKW blockierten die A14 für einen Vormittag. Die Gemeindeverwaltung hatte einen Transitstopp für alle Fahrzeuge mit Euro 1 und 2-Diesel-Motoren ohne Partikelfilter verordnet und zwar von Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.00 Uhr. Das Verbot betrifft insgesamt 6000 LKW, die mit alten Dieselmotoren bestückt sind und durch das Stadtgebiet zum Hafen fahren. Der Stopp gilt zunächst bis zum 31. März. Er war notwendig geworden, nachdem in der Hafenstadt im Januar bereits 16 Mal die Limitwerte überschritten wurden.

Nach zwei Tagen Stopp schwächte die Gemeindeverwaltung jedoch das Verbot auf Druck der Auto-Lobby ab und erteilt nun Ausnahmegenehmigungen. Es werden jedoch weitere Schritte diskutiert, darunter beispielsweise die Einführung einer Zusatz-Maut von einem Euro für alle Fahrzeuge, die zum Hafengelände fahren. Das würde über zwei Millionen Euro einbringen. (rp) 

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