Ifo-Institut sieht Beginn einer wirtschaftlichen Erholung

11.02.2026 08:25 Uhr | Lesezeit: 3 min
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In der deutschen der Wirtschaft ist die Kapazitätsauslastung das dritte Mal in Folge gestiegen
© Foto: HHLA

Laut dem Ifo-Institut ist die deutsche Wirtschaft dabei, den konjunkturellen Tiefpunkt hinter sich zu lassen, allerdings ist der Auslastungsgrad in der Industrie noch immer niedrig.

Das Ifo-Institut sieht positive Signale aus der Wirtschaft, so ist die Kapazitätsauslastung das dritte Mal in Folge gestiegen, wenn auch nur leicht. Inzwischen liegt sie bei 83,6 Prozent, wie die Wirtschaftsforscher mitteilten. Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als vor drei Monaten. Der Auslastungsgrad, den das Ifo alle drei Monate erfragt, ist die letzten drei Male jeweils um wenige Zehntelprozentpunkte gestiegen. Konkret von 82,9 im zweiten Quartal 2025 auf, 83,2 im dritten, 83,3 im vierten und nun 83,6 Prozent. Davor war es fast drei Jahre lang meist nach unten gegangen – von 88 Prozent im dritten Quartal 2022 auf die knapp 83 im zweiten Quartal 2025.

Wirtschaft beginnt sich zu erholen

„Den konjunkturellen Tiefpunkt hat die deutsche Wirtschaft offenbar hinter sich gelassen und steht am Beginn einer Erholung“, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Allerdings liegt der Auslastungsgrad immer noch um über zwei Prozentpunkte unter seinem langfristigen Durchschnitt.“ Ihn gibt das Ifo mit 85,8 Prozent an. Auch wenn die Gesamtzahl derzeit nach oben weist, gibt es große Unterschiede.

Auslastung in der Industrie weiter niedrig

Die Auslastung in der Industrie liegt beispielsweise mit 77,5 Prozent deutlich stärker unter ihrem langjährigen Durchschnitt von 83,2 Prozent. Hier geht es zudem aktuell sogar leicht nach unten. Im Bauhauptgewerbe liegt sie mit 66,6 Prozent ebenfalls unter dem langjährigen Durchschnitt von 69,4 Prozent – hier spielt laut Ifo aber auch das zuletzt ungünstige Wetter eine Rolle. Deutlich besser sieht es bei den Dienstleistern aus. Ihre Auslastung lag mit 89,5 Prozent über ihrem langjährigen Durchschnitt. „Dies steht im Einklang mit der überwiegend positiven Lageeinschätzung der Dienstleistungsunternehmer“, sagte Wollmershäuser.


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