-- Anzeige --

IDS Logistik steigerte Umsatz um mehr als 8 Prozent

IDS Logistik: Trotz großer Herausforderungen unverändert auf Wachstums
© Foto: Svenja Kroner

Die Stückgutkooperation hob ihr Sendungsvolumen um 8,7 Prozent auf 16,6 Millionen an.


Datum:
15.03.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
3 min
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Kleinostheim. IDS Logistik ist – trotz besonderer Herausforderungen wie Schneechaos, Sendungstsunami oder Juli-Hochwasser – erfolgreich durch das zweite Coronajahr gekommen. Sie setzte mit einem deutlichen Plus sowohl bei Umsatz als auch beim Sendungsvolumen ihren Wachstumskurs ungebrochen fort.

So steigerte die größte deutsche Stückgutkooperation ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent auf 2,63 Milliarden Euro. Sie transportierte 16,6 Millionen Sendungen, das entspricht einer Zunahme von 8,7 Prozent.

Die Sendungen im nationalen Geschäft nahmen um 6,9 Prozent zu. In Deutschland haben die IDS Partnerunternehmen 3,6 Millionen Tonnen Güter bewegt. Das sind knapp 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Export konnte das Stückgutnetz bei den Sendungen um 17,2 Prozent zulegen.

Netzverdichtung und Prozessoptimierung

Als Antwort auf das seit Jahren steigende Sendungsaufkommen sowie die extremen Sendungsmengen des vergangenen Frühjahrs erhöht IDS deutliche ihre Netzkapazitäten – sowohl durch den Ausbau bestehender Hallenflächen als auch durch zusätzliche Depots. So wurde Anfang dieses Jahres als 51. IDS Standort das neue Noerpel-Depot in Heidenheim – 40 Kilometer nördlich von Ulm – in das IDS Netz eingebunden. Für 2022 sind bei sieben IDS Depots Erweiterungsbauten geplant sowie ein weiterer Netzstandort.

An den Start brachte IDS auch das neue GPS-basierte Hauptlaufmanagementsystem. Dank der Ausstattung aller IDS Wechselbrücken mit GPS-Solarmodulen lassen sich die Ankunftszeiten von Verkehren zwischen den IDS Depots genau prognostizieren. Alle folgenden Prozesse können darauf abgestimmt werden. Durch die Verknüpfung von Wechselbrücke und Sendung ist jederzeit bekannt, wo sich eine Sendung befindet. Dadurch kann IDS ihre Transportprozesse weiter optimieren, in Echtzeit disponieren, Stillstandzeiten analysieren und Verspätungswarnungen frühzeitig absetzen.

Flexibilität gefragt

„Aufgrund der weltpolitischen Situation sowie den unverändert durch die Pandemie, Fahrermangel und Lieferengpässen gestörten Lieferketten sind derzeit Vorhersagen für das laufende Jahr schwierig“, erklärt Michael Bargl. „Wir gehen davon aus, dass es auch dieses Jahr wieder zu erheblichen Mengenschwankungen und Sendungszunahmen kommen wird. Wann das sein wird, ist nicht vorhersehbar. Daher bereiten wir alles vor, um so flexibel wie möglich und mit hoher Leistungsstärke reagieren zu können.“

Aktuell besonders herausfordernd ist die seit Jahresbeginn explodierende Dieselpreisentwicklung. Betrug der Dieselpreis für Großverbraucher im vergangenen Jahr durchschnittlich noch 1,09 Euro pro Liter, so werden Mitte März 2022 rund doppelt so hohe Beträge an den Tankstellen eingefordert. (ste)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.