Ein neuer Bahnkran des Herstellers Künz sei bereits im vergangenen Jahr geliefert und am CTA montiert worden, teilte die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) mit. Dieser sei „vollständig auf den ferngesteuerten Betrieb ausgelegt“, ebenso sei auch der bestehende Bahnkran im Zuge der Modernisierung umgerüstet worden. Er kann somit sowohl manuell aus der Kanzel als auch per Fernsteuerung bedient werden. Seit Anfang dieses Jahres erfolgte schrittweise die Inbetriebnahme der Fernsteuerungstechnik.
Effizienz in der Bahnabfertigung steigern
Mit einer Spurweite von über 41 Metern überspannt der neue Bahnkran nun neun Bahngleise am CTA. Die Gesamtarbeitsbreite des Krans beträgt nach Angaben der HHLA sogar rund 90 Meter, da dieser zusätzlich zu den Bahngleisen auch die Vorstauflächen auf der Wasser- und Landseite erreichen kann. Die Inbetriebnahme der ferngesteuerten Bahnkrane werde einen „wesentlichen Beitrag zur Steigerung von Effizienz und Produktivität in der Bahnabfertigung leisten“, sagte Jens Hansen, HHLA-Vorstandsmitglied. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer Stärkung der Wettbewerbsvorteile des Hamburger Hafens.
Kontinuierliche Weiterentwicklung des Terminals
Gemeinsam mit den neuen ferngesteuerten Containerbrücken am CTA markiere die Fernsteuerung der Bahnkräne einen „weiteren wichtigen Schritt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Terminals“, so die HHLA. Künftig steuern die Bahnkranfahrer die Anlagen von ergonomisch ausgestatteten Büroarbeitsplätzen im Terminalgebäude aus. Der Hamburger Hafen ist der größte Eisenbahnhafen Europas. Rund die Hälfte aller Hinterland-Container erreicht oder verlässt den Hafen auf der umweltfreundlichen Schiene.