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HHLA: Absichtserklärung zu Container-Kooperation noch 2021 möglich

Deutsche Häfen wollen zusammen groß werden
© Foto: Evelyn Mazanke/ImageBroker/picture-alliance

Gemeinsam wollen die deutschen Häfen in Europa zur Nummer eins werden.


Datum:
11.11.2021
Autor:
Stefanie Schuhmacher
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Hamburg. Die Gespräche über eine Kooperation der norddeutschen Containerhäfen könnten nach Einschätzung des Hamburger Hafenkonzerns HHLA bis Jahresende erfolgreich abgeschlossen werden. Die großen deutschen Seehäfen sehen sich in der so genannten Nordrange im globalen Containergeschäft unter starkem Wettbewerbsdruck vor allem der beiden größten europäischen Häfen Rotterdam und Antwerpen.

HHLA-Chefin Angela Titzrath betonte, dass der Gegenstand der Gespräche aber keine Kooperation der Häfen insgesamt bedeute: „Hafenzusammenlegung würde ja bedeuten, dass man die Hafenbehörden zusammenlegt“, erklärte sie. „Wir sprechen über eine mögliche Zusammenführung der Aktivitäten von acht Containerterminals in Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven.“ Eine solche Konstruktion sei in einem Gutachten der Unternehmensberatung Roland Berger positiv bewertet worden. „Demnach können die Vorteile, die es auf den Feldern Innovation und auch Nachhaltigkeit gibt, in einer Kooperation ihre Stärken entfalten, um im Wettbewerb in Europa zur Nummer eins zu werden“, weiß die HHLA-Chefin.

Verbund soll zu einem starken maritimen Standort in der Deutschen Bucht führen

Vor diesem Hintergrund hatten die Landesregierungen in Hamburg und Bremen öffentlich Druck gemacht, die seit 2020 laufenden Gespräche voranzutreiben: „Wir sind davon überzeugt, dass ein Verbund sinnvoll ist und perspektivisch zu einer Stärkung der maritimen Standorte in der Deutschen Bucht führt“, hieß es im September in einer Erklärung der für Häfen zuständigen Senatsmitglieder der beiden Hansestädte.

Die Gespräche sind auch deswegen kompliziert, weil an den betroffenen Containerterminals verschiedene Betreiber tätig sind. Es sind teils Privatfirmen, zum Teil gehören sie aber auch den Hansestädten Hamburg und Bremen. (ste/dpa)

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