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Hermes als Handgepäckretter

Schicksalsschleuse Sicherheitskontrolle: Zahlreiche Gegenstände im Handgepäck müssen hier ihre Reise abbrechen
© Foto: ddp/Oliver Lang

Unternehmen richtet Counter direkt vor der Sicherheitskontrolle am Hamburger Flughafen ein / Passagiere können sich Artikel, die nicht im Handgepäck befördert werden dürfen, zum Zielort nachsenden lassen


Datum:
12.01.2011
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Hamburg. An der Flughafen-Sicherheitskontrolle wird das Schicksal von zahlreichen Gegenständen besiegelt: Unzählige Nagelscheren, Taschenmesser, Feuerzeuge aber auch Gesichtscremes oder Parfum-Zerstäuber finden hier ihren sicheren Tod in der Abfalltonne. Ein neues Angebot der Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) soll nun Abhilfe schaffen: Das Unternehmen hat direkt vor der Sicherheitskontrolle am Hamburger Flughafen einen Abgabecounter eingerichtet und bietet Reisenden die Möglichkeit, ihre beanstandeten Artikel per Paket an den Zielort transportieren zu lassen.

Der Hermes-Schalter ist an sieben Tagen in der Woche von sechs bis 20 Uhr geöffnet. "Unser Service kommt bei den betroffenen Fluggästen sehr gut an und wir konnten schon so manchen Handgepäckinhalt für sie retten", sagt Carsten Meinders, Leiter Integration bei Hermes. Das Unternehmen wird die Paket-Abgabestation zunächst bis Ende Januar betreiben und dann anhand der Nutzungsintensität entscheiden, ob sie künftig dauerhaft am Flughafen Hamburg präsent ist. Auch eine Ausweitung des Angebots auf andere große deutsche Flughäfen wird von dem Unternehmen bereits geprüft.

Damit die Abwicklung am Schalter möglichst schnell erledigt werden kann, steht auch Versandmaterial bereit. Die Zustellung erfolgt nach Hermes-Information innerhalb von zwei bis drei Tagen nach der Abgabe. Für den Versand gelten die regulären Hermes-Preise. Ein Paket der Klasse S wird Deutschlandweit für vier Euro befördert. (sno)

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